Fintro lanciert drei neue Kulturpreise für junge Künstler

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Auch Cineasten könnten ausgezeichnet werden. | Illustrationsfoto: dpa

Es wird einen Fintro-Förderpreis für junge Künstler für Literatur, für Bildende Kunst und Fotografie sowie für Film, Tanz und Theater geben. Die Altersgrenze für die Teilnahme liegt bei 32 Jahren.

Laut Luc Keppens, CEO von Fintro, passt diese neue Initiative perfekt zur sozialen Rolle der Bankentochter von BNP Paribas. „Der Kultursektor navigiert derzeit durch sehr turbulente Gewässer", so Luc Keppens: „Unsere Theater, Museen und die Filmindustrie sind in Schwierigkeiten. Besonders schmerzlich ist es für junge, beginnende Künstler, die ihr Buchprojekt, ihre Choreografie, ihre erste Ausstellung wegen der Pandemie verschoben oder absagen mussten. Es ist wichtig, dass nicht nur die Regierung, sondern auch private Initiativen die Kunstwelt unterstützen. Wir wollen Hoffnung und positive Energie für die Zukunft geben.“

Der Initiator dieser neuen Kulturpreise ist der Schriftsteller Toni Coppers. In den letzten Monaten hat er an der Organisation und Zusammensetzung der verschiedenen Jurys und Botschafter gearbeitet. Der Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui, die bildenden Künstler Hans Op de Beeck und Koen Vanmechelen, der Schriftsteller Jeroen Olyslaegers, die Filmemacher Jean-Pierre und Luc Dardenne sowie die Schauspielerin und Theatermacherin Sachli Gholamalizad möchten dieser Initiative die nötige Resonanz verleihen.

Die Herangehensweise an die neuen Auszeichnungen ist anders. Die Kandidaten können sich nicht selbst nominieren. In den kommenden Monaten wird die Organisation ihr breites Netzwerk an kulturellen Organisationen und Institutionen, an Museen und Akademien sowie die Fachpresse aufrufen, Kandidaten zu nominieren.

Im Juni und September treffen sich die Jurys, um die Gewinner zu küren. Die Preisverleihung am Donnerstag, 21. Oktober, soll ein festlicher Kulturabend werden. (red/mv)

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