Von der Leyen: EU beim Impfen „gut vorangekommen“

<p>Ursula von der Leyen</p>
Ursula von der Leyen | Foto: dpa

Inzwischen seien zwölf Millionen Menschen in der Europäischen Union geimpft worden, das sei eine „stattliche Zahl“ im Verhältnis zu den rund 370 Millionen erwachsenen EU-Bürgern. Man sei „gut vorangekommen“, bilanzierte die CDU-Politikerin am Sonntag im ZDF-„heute journal“.

Zwar gebe es nun „noch mal eine schwierige Phase“ im Februar und März. Aber im zweiten Quartal seien dann deutlich mehr Impfdosen zu erwarten, weil es Startschwierigkeiten überwunden und weitere Impfstoffe zugelassen werden. Ziel der EU sei es, dass bis zum Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der EU geimpft seien. „Wenn wir das geschafft haben, ist das eine gewaltige Leistung.“

Von der Leyen verwies erneut darauf, dass der britisch-schwedische Hersteller Astrazeneca im ersten Quartal nun doch mehr Impfstoff an die Europäische Union liefern werde als angekündigt. Es kämen neun Millionen Dosen hinzu, also insgesamt 40 Millionen Dosen. Das ist die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge von 80 Millionen Dosen.

Die Impfungen in der EU hatten kurz vor dem Jahreswechsel begonnen. Begleitet waren die ersten Wochen von Lieferschwierigkeiten einzelner Hersteller, Problemen bei der Terminvergabe und viel Unmut über fehlenden Impfstoff. Neben den Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna hatte die EU am Freitag auch jenes von Astrazeneca zugelassen. (dpa/calü)

Kommentare

  • Mag ja sein, dass die EU beim Impfen gut voran kommt, aber in punkto Transparenz insbesondere bzgl. der Sicherheit der Impfstoffe, erfährt der EU-Bürger kaum etwas, obwohl bereits 12 Millionen Dosen gespritzt wurden. Es kann doch nicht so schwer sein, die Anzahl Verstorbener innerhalb z.B. 1 Stunde, einem Tag oder einer Woche nach der Impfung zu beziffern. Werden dem Bürger diese Übersichtszahlen bewusst vorenthalten?

    So muss man z.B. im GE den Artikel mit der optimistischen Schlagzeile „Wenig Nebenwirkungen nach ersten Corona-Impfungen“ bis zum Schluss lesen, um zu erfahren, dass es in Belgien bereits nach 100.000 Impfungen sieben Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung gab. Dann erfährt man, dass „die MEISTEN dieser Patienten Grunderkrankungen“ hatten, was zwingend zu der bislang unbeantworteten Frage führt, ob denn auch kerngesunde Menschen kurz nach der Impfung verstorben sind. (https://www.grenzecho.net/48985/artikel/2021-01-22/wenig-nebenwirkungen-...)

    Diese mangelnde Transparenz wird u.a. ebenfalls von indischen Ärzten und Gesundheitsfachleuten lautstark beklagt. Sie fordern z.B. dass 13 Todesfälle nach der Impfung, darunter ein 30jâhriger Sanitäter innerhalb von 2 Stunden nach der Impfung, dringend untersucht werden sollten. Man sollte doch erwarten, dass dies eine Selbstverständlichkeit wäre.
    (https://www.deccanherald.com/national/covid-19-after-13-deaths-post-vacc...)

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