Festnahme von 18 Personen, die 13 Lockdown-Partys organisiert haben – „Egoistisch und asozial“

<p>Festnahme von 18 Personen, die 13 Lockdown-Partys organisiert haben – „Egoistisch und asozial“</p>
Illustrationsfoto: dpa

Am 1. Januar 2021 erhielt die Ortspolizei Mecheln-Willebroek eine Meldung über eine Lockdown-Party. Die Beamten erwischten vor Ort fünf Personen, die die Corona-Regeln missachteten. „Es war sofort klar, dass die Partygänger nicht bei bester Laune waren“, wird ein Polizeisprecher im flämischen Rundfunk zitiert.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Partygänger seit dem 25. November bereits zwölf weitere Partys organisiert hatten. Diese fanden nicht nur in Mechelen statt, sondern auch in Zemst, Boortmeerbeek, Rumst und Edegem. Das Alter der Täter reicht von 20 bis 51 Jahren. Die meisten sind in ihren Zwanzigern. „Das Verhalten dieser Partygänger ist in diesen Zeiten wirklich inakzeptabel. Seit Monaten bringt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung persönliche Opfer, um die kniffligen Corona-Regeln im Interesse der Gesellschaft so genau wie möglich zu befolgen. Das egoistische Verhalten dieser wenigen ist unsozial und moralisch verwerflich“, so der Bürgermeister von Mecheln, Alexander Vandersmissen. Den Anwesenden droht eine Haftstrafe von acht Tagen bis drei Monaten und eine Geldstrafe von bis zu 4.000 Euro. Außerdem müssen sie die Gerichtskosten bezahlen, und eine Verurteilung wird zu ihrem Strafregister hinzugefügt, erklärte Kristof Aerts, Sprecher der Antwerpener Staatsanwaltschaft. (mv/vrt)

Kommentare

  • „Das egoistische Verhalten dieser WENIGEN ist unsozial und moralisch verwerflich.“

    Nun ja, und was ist z.B. mit den 40% der Reiserückkehrer aus roten Zonen über die Weihnachtszeit, die sich nicht dem Pflichttest unterzogen haben? Das waren immerhin 26.000 sich „unsozial und moralisch verwerflich“ verhaltende Mitbürger, gegen die die Justiz doch jetzt ermitteln müsste, oder? (GE vom 11.1.)

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