Die Strategie basiert auf vier Achsen: Transformationsprozesse antizipieren, begleiten und lenken, um effizient reagieren zu können; Dienstleistungen verbessern und eine ausgewogene Umsetzung zugunsten der Bevölkerung fördern; Entwicklung dekarbonisierter und resilienter, ländlicher und städtischer Räume auf den Weg bringen sowie gemeinsame Weiterentwicklung der Projekte und Strukturen der Großregion unter stärkerer Einbeziehung der Bürger. Die Verantwortungsträger möchten gemeinsam wirtschaftliche und soziale Chancen gleichberechtigt für die Menschen schaffen und dabei die unterschiedliche Situationen auf dem Land und in der Stadt berücksichtigen. Gleichzeitig soll die Raumentwicklung auch zu mehr Ökologie führen und Lebensräume schützen. Finanziert werde das gemeinsame Projekt durch europäische Interreg-Mittel, hieß es. „Dass Europa im Großen funktionieren kann, beweisen wir in den Grenzregionen jeden Tag im Kleinen, indem wir auf politischer Ebene rechtliche und mentale Barrieren abbauen und an der Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Bevölkerung über die Grenzen hinweg arbeiten. Die Menschen in unserer Grenzregion leben Europa jeden Tag. Inzwischen recht unauffällig, denn es ist für sie selbstverständlich geworden, die unsichtbaren Grenzen zu passieren, um zu lernen, zu arbeiten, einzukaufen, Kultur zu genießen und zu leben. Gerade uns Ostbelgier verbinden enge Kontakte zum Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik“, wurde Antoniadis in der Mitteilung zitiert. (red/sc)
Neue Strategie zur Raumentwicklung auf den Weg gebracht
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