Mit „Friedensinseln“ werden mehr als 200 Projekte unterstützt

<p>Neben den Armbändern, die es schon seit einigen Jahren gibt, werden wiederverwendbare Einkaufsbeutel, Frischhaltefolien aus Bienenwachs und Pflanzgutscheine angeboten. Natürlich gibt es auch die beliebten Friedensmännchen, die aus recyceltem Plastik hergestellt sind.</p>
Neben den Armbändern, die es schon seit einigen Jahren gibt, werden wiederverwendbare Einkaufsbeutel, Frischhaltefolien aus Bienenwachs und Pflanzgutscheine angeboten. Natürlich gibt es auch die beliebten Friedensmännchen, die aus recyceltem Plastik hergestellt sind. | Foto: privat

In diesem Jahr wird coronabedingt die Verkaufsaktion anders strukturiert. In Eupen werden die Artikel der Aktion Friedensinseln in mehreren Geschäften angeboten. Dort stehen auch Spendenboxen bereit, in die auch ohne Kauf Spenden abgegeben werden können. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Kampagne zu unterstützen, indem sie die Artikel der Friedensinseln im Bekannten- oder Kundenkreis verkauft oder selbst Artikel erwirbt. Dafür meldet man sich am besten direkt im Animationszentrum Ephata in Eupen.

Die Kampagne 2021 ermöglicht es, in sechs Friedensinseln mehr als 200 Einzel-Projekte für wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Afrika und in Lateinamerika zu unterstützen. Mehr als 220.000 Personen profitieren davon. Die afrikanischen Friedensinseln befinden sich im Benin, in Burkina Faso, Uganda und in Tansania. Dort werden Schulbauprojekte, Brunnen und Staudämme zur Bewässerung der Anbauflächen, aber auch Ausbildungsprogramme und Mikrokredite zur Förderung der Selbständigkeit finanziert. In den unwegsamen Andenregionen Perus gibt es für die eingeborene Bevölkerung ebenfalls große Probleme in der medizinischen Versorgung, im Schulwesen und in der Trinkwasserversorgung. Auch hier wird in landwirtschaftliche Projekte und Viehzucht investiert.

Die Aktion Friedensinseln geht auf den belgischen Dominikanerpater und Friedensnobelpreisträger Dominique Pire zurück. Die erste Friedensinsel wurde 1962 im Osten Pakistans gegründet. Viele dieser Friedensinseln funktionieren mittlerweile als autonome Zonen ohne jegliche Unterstützung aus dem Westen weiter. Seit 1971 findet alljährlich im Januar die Verkaufsaktion der Friedensmodule (zunächst Bausteine, später dann die bekannten Friedensmännchen) statt. Im vergangenen Jahr wurde die Palette der Verkaufsartikel nochmals aktualisiert: Neben den Armbändern, die es schon seit einigen Jahren gibt, werden wiederverwendbare Einkaufsbeutel, Frischhaltefolien aus Bienenwachs und Pflanzgutscheine angeboten. Natürlich gibt es wie immer auch die beliebten Friedensmännchen, die aus recyceltem Plastik hergestellt sind.Die Artikel kosten sechs bzw. zehn Euro.

Interessenten, die sich an der Aktion beteiligen möchten, Geschäfte und Unternehmen oder aber Gruppen (Schulen, Vereine, Jugendgruppen, Firmlinge, Pfarrgemeinden oder auch Privatleute) sind eingeladen, sich in der Zentrale der Aktion zu melden: Animationszentrum Ephata, Bergkapellstraße 46 (Tel. 087/561510).

Folgende Eupener Geschäfte beteiligen sich an der Aktion: Allerlei, Paveestraße 31; Binckom Office Solutions, Aachener Straße 81; Birnbaum Hi-Fi, Am Berg 22; Blumen Hamacher, Bellmerin 15; Boutique Sandy‘s, Klosterstraße 17; Brillen Schunck, Bergstraße 13; Chic Belgique, Paveestraße 24; Computermarkt, Marktplatz 6; K‘do & delice, Gospertstraße 43; Kindermoden Boys & Girls, Bergstraße 37; LadyLike, Kirchstr. 9; Madame Fleur, Langesthal 13-15; Miederhaus Deneffe, Bergstr. 67; Modehaus Reip, Marktplatz 20; Redstone, Marktplatz 9; Schynaro, Klosterstraße 7; Splash Fashion, Klötzerbahn 3; Verso Männermode, Aachener Straße 1; Zwergenstube, Klosterstraße 5.

Spenden können auf das Konto 000-0000049-49 überwiesen werden (steuerlich abzugsfähig ab 40 Euro). (red)

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