Sicherheit auf Radwanderstrecken

Lieber Herr Colin Kraft, bisher waren Sie mir immer sehr sympathisch, schon als Lehrer meiner Tochter. Das hat sich heute geändert.

Sie wollen die sportlichen Fahrradfahrer des Ravels verweisen. Ehrlich? Ich bin natürlich auch für Regeln, aber wie Frau Weykmans erwähnt, gelten dort die allgemeinen Verkehrsregeln. Auch bin ich für die Fahrradklingel, aber ich werde angemotzt, wenn ich nicht klingele, weil ich ja gut vorbeikomme, aber auch wenn ich das tue. Es herrscht immer noch Egoismus und Respektlosigkeit: Leider trifft man immer wieder auf Fußgänger, wie auch auf Fahrradfahrer, die die ganze Breite des Weges in Beschlag nehmen. Oder sie halten auf der Fahrbahn und verhindern die Durchfährt.

Und dann sind da noch die Hundehalter, die meinen, ihr Hund müsse nicht an die Leine! Im Grunde brauchen wir nur eine Regel: Wenn jeder sich daran hält, nur eine Hälfte (evt. 2/3) zu nutzen, was ein Kreuzen und Überholen ermöglicht, herrscht ein harmonisches Miteinander. Mein Vorschlag wäre ein Mittelstreifen, denn ich habe in Zeeland beobachtet, dass dort, wo einer ist, beispielhaft gefahren wird, und wo dieser nicht vorhanden ist, eher planlos.

Ihrer Meinung nach dürfen also nur Fußgänger und langsame Radfahrer von der glatten Fahrbahndecke des Ravels profitieren, und die Rennradfahrer müssen auf die von den Autos und Lkw’s beschädigten Straßen fahren. Da, wo, obwohl ein neues Überholgesetz (1,5m Abstand ) besteht, sich kaum einer daran hält und es auch nicht kontrolliert wird.

Lieber Herr Kraft, noch sind ihre Kinder klein, und Sie als Lehrer schaffen es bestimmt, ihnen das Rechtsgehen beizubringen, aber vielleicht wird eines von ihnen mal zum sportlichen Radfahrer, der auf der Straße immer wieder um seinen linken Arm bangen muss. Daher bitte ich um gleiches Recht für alle, auch auf dem Ravel!

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