„Bitte schicken Sie Ihre Kinder nicht in die Schule, wenn Sie in den Weihnachtsferien in eine rote Zone verreist sind und die Quarantänephase noch nicht beendet wurde. Das gilt auch für die Personalmitglieder. Bitte halten Sie sich zum Schutz der Schulgemeinschaft an die Quarantänepflicht. Wir können die Schulen nur dann offenhalten, wenn alle die geltenden Regeln befolgen“, heißt es in dem Appell. Die Schulen in der DG starten am Montag im Code Rot. Bis auf Weiteres bleibe also alles so wie gehabt.
Gegenüber dem GrenzEcho hatte Lydia Klinkenberg das Vorgehen ihres flämischen Amtskollegen Ben Weyts (N-VA) als „bedauerlich“ bezeichnet, nachdem dieser alleine ein Treffen mit Virologen und Bildungsakteuren anberaumt hatte. Entscheidung: Bis zu den Karnevalsferien soll es keine Lockerungen in Flandern geben.
Wie es in Ostbelgien weitergeht, ist dagegen offen. „Wir müssen schauen wie sich die Zahlen entwickeln“, so Klinkenberg. Eine Kommunikation folge nach einem Treffen mit den Virologen. Das Meeting sei „um den 10. Januar herum“ angesetzt. Klinkenberg möchte das Treffen gemeinsam mit ihrer Kollegin aus der Französischen Gemeinschaft, Caroline Désir (PS), durchführen.
Warum gab es kein gemeinsames Treffen mit allen drei Bildungsministern? „Weil Ben Weyts es bevorzugt habe, das Expertenteam alleine zu treffen“, so Lydia Klinkenberg. (calü/sc/red)

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