2021 als „Wendepunkt“: Ecolo richtet sich mit offenem Brief an die Bürger

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Führen die Partei: Rajae Maouane und Jean-Marc Nollet. | Foto: belga

„Wir haben zehn Jahre Zeit, um die ökologische und solidarische Wende erfolgreich durchzuführen“, schreiben die beiden Ecolo-Co-Präsidenten Rajae Maouane und Jean-Marc Nollet. Das neue Jahrzehnt, das gerade begonnen habe, müsse ein „Jahrzehnt der Beschleunigung“ werden: „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren“, so die Botschaft.

Nach einem Jahr, das von der Coronakrise geprägt gewesen sei, wollen die Grünen 2021 zum „Wendepunkt“ hin zu einer Gesellschaft machen, die „ökologischer, solidarischer und demokratischer“ sein soll. (sc)

Kommentare

  • Dann soll Ecolo erst einmal die eigenen Positionen mal schleunigst überdenken... Die Damen und Herren sprechen gerne von "Wandel", "Transformation", "Umdenken", aber die eigenen Sichtweisen sind teilweise so borniert, dass Sie am Wähler vorbeigehen. z.B. Umgehungsstraßen für Bürger: Von denen will Ecolo nichts hören. Da sind 10m Wiesenbreite wichtiger als Kinder, Anwohner, etc. an einer viel befahrenen Straße. Diese Form der Borniertheit fängt bei unseren Lokal- und Regionalvertretern an und reicht sicherlich bis ganz nach oben an die Spitze. Von den übrigen Parteien setzt sich niemand für die Anliegen der Anlieger ein, Ecolo reiht sich perfekt in diese etablierten Positionen ein.
    Gleiches Spiel mit Blick auf die Prosumer-Tarife... Ecolo redet und redet, verspricht und verspricht, lässt es aber an Ergebnissen mangeln.

    So lange Ecolo es in jeder Hinsicht an Kompromisslosigkeit fehlen lässt und stattdessen vielerorts Umwelt absolut gegen Mensch ausspielt, können sie noch lange von einem "Wandel" und "Wendepunkt" reden.

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