Hilferuf im Hohen Venn…

Politik und Behörden zeigten sich wieder mal „verzweifelt“ ob des hohen Verkehrsaufkommens im Hohen Venn, als ob das neu wäre. Alle Jahre wieder, wenn der erste Schnee landesweit beworben wird, rollt die Blechkarawane. Ein Spagat zwischen Geldverdienen, nachhaltigem Tourismus und moderner Verkehrsregelung ist jedoch nie gelungen.

Vielleicht kann ein wenig Mathematik dienlich sein? Gut vorbereitet, könnte dann (ab nächstem Jahr…) eine Lösung vorliegen. Da jedes Autokennzeichen über Zahlen verfügt (lassen wir die wenigen personalisierten einmal außen vor), könnte man das Verkehrsaufkommen allein dadurch halbieren, indem an geraden Kalendertagen nur Pkw mit gerader und an ungeraden Kalendertagen nur Pkw mit eben ungerader Autokennzeichen-Endziffer im Hohen Venn parken dürften. Eine Durchfahrt bliebe natürlich erlaubt.

Solch eine Maßnahme wäre nur mittels grenzüberschreitender Konzertierung aller Verantwortlichen zu konkretisieren, sie müsste politisch auf den Weg gebracht und effizient kommuniziert werden. Mehrsprachige großflächige Hinweisschilder an den Einfallstraßen - weit vor dem Hohen Venn aufgestellt - wären unverzichtbar. Strikte Kontrollen und Stichproben - und damit verbunden, mögliche empfindliche Knöllchen bei Übertretungen - würden das Maßnahmenpaket abrunden. Prinzipiell hätten jedoch alle Besucher*innen mehr Platz und Spaß! Man kann aber auch alles lassen wie es ist - das bisschen Natur vor der eigenen Haustür kriegen wir auch noch kaputt…

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