Heiligabend verlief hierzulande weitestgehend ruhig - Polizei war kaum gefordert

<p>Heiligabend verlief hierzulande weitestgehend ruhig - Polizei war kaum gefordert</p>
Illustrationsbild: belga

In der Provinz Lüttich lief der 24. Dezember sehr gesittet ab. Es gab keine wirklich nennenswerten Zwischenfällen. „Es wurden lediglich vier Protokolle wegen der Missachtung der Ausgangssperre sowie zwei Protokolle wegen der Nichteinhaltung der Maskenpflicht ausgestellt“, teilt ein Sprecher der Lütticher Polizei mit. Alle Verstöße waren im Lütticher Stadtzentrum festgestellt worden. Anzeigen wegen Ruhestörung seien in der Heiligen Nacht nicht bei den Beamten eingegangen. „Wir haben diesbezüglich keine Anrufe erhalten“, so der Sprecher.

In Gent sah die Sache derweil ein wenig anders aus. In der Hafenstadt mussten die Ordnungshüter zwei Festlichkeiten beenden, da sie gegen die aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen hatten. Bei einem Event waren neun Volljährige zusammengekommen, bei dem anderen feierten elf Erwachsene gemeinsam mit sieben Kinder einen Geburtstag. Darüber hinaus mussten die Genter Beamten fünf Protokolle wegen Nichteinhaltung der Ausgangssperre ausstellen.

Die Brüsseler Polizeizonen mussten zum Fest so gut wie gar nicht eingreifen. Allein die Beamten der Zone Ixelles mussten zwei „Lockdownfeestjes“ beenden. „Nach einem Anruf wegen Ruhestörung konnten unsere Dienste um 1.30 Uhr elf Personen in einer Wohnung antreffen“, erklärt Polizeisprecher Olivier Slosse. „Des Weiteren haben wir um 3 Uhr fünf Personen in einem Airbnb aufgreifen können.“ Auch hier war zuvor eine Anzeige wegen Ruhestörung bei den Ordnungshütern eingegangen.

Auch in Merelbeke (Provinz Ostflandern) wollte die Polizei eine nicht erlaubte Zusammenkunft auflösen. Doch beim Eintreffen der Beamten alle Anwesenden flüchten, sodass keine Protokolle ausgestellt werden konnten. (belga/calü)

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