Videobotschaft aus NRW, Belgien und Niederlanden: „Bleib' zu Hause!“

<p>Rufen gemeinsam mit Armin Laschet (nicht auf dem Foto) dazu auf, unnötige Grenzübertritte zu vermeiden: Alexander De Croo und Mark Rutte (v.l.n.r.).</p>
Rufen gemeinsam mit Armin Laschet (nicht auf dem Foto) dazu auf, unnötige Grenzübertritte zu vermeiden: Alexander De Croo und Mark Rutte (v.l.n.r.). | Foto: belga

In Video-Botschaften, die am Donnerstag in den sozialen Medien veröffentlicht wurden, mahnen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), sein niederländischer Amtskollege Mark Rutte (VVD) und der belgische Regierungschef Alexander De Croo (Open VLD), wegen der Corona-Pandemie im Heimatland zu bleiben. Die Botschaft steht in vier Sprachen unter dem Motto: „Bleib' zu Hause - Restez chez soi - Stay at home - Blijf Thuis!“

Laschet bat: „Fahren Sie nicht zum Einkaufen nach Belgien. Tragen Sie das Virus nicht über die Grenze.“ Auch De Croo unterstrich, die Grenzen sollten in diesen Zeiten „nicht zum Spaß, nicht, um mit Freunden und der Familie einkaufen zu gehen“ passiert werden. „Das ist der einzige Weg, das Virus zu besiegen. Je besser wir die Regeln befolgen, desto früher können wir uns wiedersehen.“

Dieselbe Botschaft vermittelte Rutte in seiner Muttersprache: „Wir Niederländer besuchen gerne unsere Nachbarn in Belgien und Deutschland“, sagte er. „Natürlich wegen der großartigen Städte und Dörfer, der schönen Natur und Kultur und weil man oft gut essen und einkaufen kann. Aber die Realität ist jetzt, dass nicht nur wir die Grenze überqueren, das Virus tut es auch.“ Daher müssten nun alle solidarisch sein und Zurückhaltung üben. In Deutschland und den Niederlanden ging der Einzelhandel in dieser Woche in den Lockdown, während er in Belgien wieder öffnen durfte. (dpa/mv)

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