Durch den Sieg klettert die AS Eupen in der Tabelle mit 20 Punkten auf den neunten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende trifft die AS Eupen im eigenen Stadion auf Zulte Waregem.
Beerschot 0:1 AS Eupen
Bei der AS Eupen musste Cheftrainer Benat San José rotieren: Edo Kayembe fehlte verletzt, für ihn rückte Jonathan Heris in die Startelf. Für Smail Prevljak, der zunächst auf der Bank saß, stürmte Ignace N´Dri. Zudem stand Amara Baby in der Anfangsformation der AS Eupen, in der Adriano fehlte. Der Brasilianer hat sich – nach von offizieller Seite nicht bestätigten Informationen – mit dem Coronavirus infiziert.

Gegen Beerschot – mit 38 Toren die treffsicherste Mannschaft der 1. Division – spielte Eupen eine überlegene erste Halbzeit. In der 6. Minute sorgten Schouterden und Ngoy für die erste gute Torchance der Gäste. Schlussmann Vanhamel war jedoch mit einer Parade zur Stelle. Im Anschluss wurden die „Pandas“ immer wieder gefährlich. Gleichzeitig hatten die Gäste die ansonsten so gefährliche Offensive des Aufsteigers gut im Griff.
Eupen zeigte eine starke Leistung, auch Deforuny glänzte erneut.
AS-Torwart Théo Defourny musste in der 12. Minute ein erstes Mal den Rückstand verhindern, hatte aber insgesamt weniger Arbeit als Vanhamel auf der Gegenseite. Bei Eupen gehörte derweil Knowledge Musona zu den Aktivposten. Die Leihgabe des RSC Anderlecht sorgte in der 16. Minute für die nächste Torchance der AS Eupen, die insgesamt solide wirkte. In der 24. Minute setzte derweil Beerschot ein Ausrufezeichen: Holzhauser scheiterte an Defourny, der erneut ein gutes Spiel machte. Drängt sich die etatmäßige Nummer zwei für den Platz in der Startelf auf?

Seine Vorderleute gingen nach etwas mehr als einer halbe Stunde in Führung: Nach einem Eckball von Schouterden köpfte Agbadou ein. 1:0 für die AS Eupen – und das sicherlich nicht unverdient. Auch nach dem Führungstreffer spielte die AS nach vorne, kam so zu weiteren Chancen: In der 42. Minute fehlte Musona nicht viel zum zweiten Treffer. Nur wenige Sekunden später knallte Baby den Ball nach einem tollen Spielzug der AS Eupen mit voller Wucht an die Latte.
Mit dem Pausenpfiff parierte Vanhamel eine Chance von Amat. Kurz: Zur Pause hätte die AS also (viel) deutlicher führen müssen, Tabellenführer Beerschot war mit dem 0:1 gut bedient.
Nach dem Seitenwechsel musste Beerschot reagieren, scheiterte zunächst aber an Defourny. Eupen wiederum meldete sich unter anderem über N´Dri und Ngoy zu Wort. In der 54. Minute verhinderte Defourny mit einer bärenstarken Parade den Ausgleich bzw. ein Eigentor von N´Dri: Mit einem tollen Reflex lenkte er den Ball an die Latte.

Zwei Minuten später ließ Ngoy auf der Gegenseite das 0:2 liegen. Beerschot gegen Eupen – es blieb ein Spiel mit viel Unterhaltung: In der 60. Minute klärte N´Dri im letzten Moment gegen Holzhauser. 30 Sekunden später stürmte Baby alleine auf Vanhamel zu, scheiterte aber am Schlussmann der Gastgeber. Wenige Augenblicke später gewann Vanhamel auch das direkte Duell gegen Ngoy. Sollte sich die schwache Chancenverwertung der AS noch rächen?

In der 65. Minute hätte Heris fast ein Eigentor erzielt, als er den Ball am eigenen Tor vorbeistolperte. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Partie strenggenommen schon zu Gunsten der AS Eupen entschieden sein können, wenn nicht sogar müssen. In der 71. Minute jubelte Eupen über das 2:0. Der Treffer von Baby zählte jedoch nicht – Abseits. Beerschot machte weiter Druck und wollte die erste zweite Heimniederlage vermeiden. Die AS musste nun kämpfen. In der 81. Minute verhinderte dann die Latte das 1:1, Glück für die AS.

Nur zwei Minuten später war Defourny mit der nächsten guten Aktion zur Stelle. In einer spannenden Schlussphase wurde Eupen in die eigene Hälfte gedrückt – und hatte zum dritten Mal Glück: In der 89. Minute scheiterte Suzuki am Pfosten, ehe Defourny mit einer Fußabwehr klärte. In der Nachspielzeit scheiterte Agbadou nach einem Konter an Vanhamel. Eupen musste kämpfen und zittern, rettete den Vorsprung aber über die Zeit. (mn)
Namen & Fakten:
AS Eupen: Defourny - Heris, Amat, Agbadou, Miangue - Peeters, Schouterden, Musona, N´Dri (88. Beck), Baby (77. Koch), Ngoy (88. Koné)
Tore: 0:1 Agbadou (38.)

Kommentare
Eckball von Peeters....
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