Lockerungen der Maßnahmen: Jan Jambon reagiert auf die Vorstöße von Paasch und Jeholet

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Jan Jambon hat sich zu Wort gemeldet. | Foto: belga

„Ich halte es nicht für klug, den Menschen falsche Hoffnungen zu machen“, gab Jambon gegenüber dem flämischen Rundfunk zu verstehen. Mit seinen Worten reagierte der N-VA-Politiker auf die Vorstöße von Pierre-Yves Jeholet (MR) und Oliver Paasch (ProDG). Die Ministerpräsidenten der Französischen bzw. der Deutschsprachigen Gemeinschaft hatten am Samstag bei der Föderalregierung eingefordert, die nächste Sitzung des Konzertierungsausschusses für eine neuerliche Bewertung der epidemiologischen Lage im Land zu nutzen und – sollte diese es erlauben – einige Einschränkungen zu lockern. Konkret wollen Paasch und Jeholet, dass die Maßnahmen bezüglich die familiären Zusammenkünfte zu Weihnachten neu besprochen werden. Außerdem soll auch die Wiedereröffnung der Frisör- und Kosmetiksalons aufs Tapet kommen.

In den Augen von Jan Jambon gibt es für beide Forderungen allerdings aktuell keinen Spielraum. „Wenn ich heute auf die Zahlen schaue, sehe ich, dass sie nicht schnell genug sinken, um an irgendwelche Lockerungen zu denken“, so der NV-A Politiker. „Weihnachten in einem sehr engen Kreis zu feiern, ist natürlich nicht das, was viele sich vorstellen. Aber niemand will auch eine dritte Welle im Januar. Ich halte es daher nicht für klug, den Menschen falsche Hoffnungen zu machen.“

Jambon sieht aber auch „Licht am Ende des Tunnels“, und zwar die Impfungen, die „wahrscheinlich“ Anfang nächsten Jahres durchgeführt werden können. Sobald diese anlaufen, könnten auch Lockerungen vorgenommen werden. (belga/calü)

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