Matteo Darmian (17.) brachte Inter in Führung, kurz vor der Pause glich Alassane Plea (45.+1) für Gladbach aus. Dann schlug Nationalspieler Romelu Lukaku (64./73.) zweimal zu. Plea (76.) gelang ebenfalls mit seinem zweiten Treffer noch der Anschluss.

Gladbach presste von Beginn an früh. Die aggressive Herangehensweise nutzte Inter jedoch, um im Umschaltspiel gefährlich zu werden. Erst blockte Toni Jantschke zweimal gegen Lautaro Martinez, ehe der Argentinier Sekunden später das Außennetz traf (6.). Nachdem ein Schuss von Routinier Ashley Young (15.) ungefährlich geblieben war, ließ Darmian zwei Minuten später Gladbach-Keeper Yann Sommer aus kurzer Distanz mit einem Beinschuss ganz schlecht aussehen.
Auch nach dem Führungstreffer zeigten die Gäste weiter Spielfreude, Gladbach hingegen wirkte zunächst etwas angeknockt. Nicolo Barellas Distanzschuss ging knapp über das Tor. Erst nach einer knappen halben Stunde zeigte Gladbach Zug zum Tor: Stindl versuchte es aus schwieriger Position per Freistoß direkt (31.), Lazaro bekam Augenblicke später bei seinem Abschluss keinen Druck auf den Ball.
Unbeeindruckt von den ersten offensiven Lebenszeichen der Fohlen zeigte Inter weiter seine Konter-Qualitäten. Bei Martinez' zweiter Chance war Sommer dann aber auf dem Posten.

Bei nasskalten Bedingungen im Borussia Park entwickelte sich eine sehr temporeiche Partie, in die auch Gladbach immer besser reinkam. Bei der besten Doppelchance der Borussia war Inter-Torhüter Samir Handanovic gegen den Distanzschuss von Lainer und den Kopfball von Stindl zur Stelle (36.). Noch besser machte es Handanovic nur Sekunden später beim Flachschuss von Thuram, den er mit den Fingerspitzen glänzend abwehrte. Dann nickte Plea nach gefühlvoller Hereingabe von Lazaro eiskalt per Kopf ein.
Beflügelt vom Ausgleich kam Gladbach besser aus der Pause. Die Umstellung auf ein offensiveres 3-5-2 tat den Gastgebern zunächst gut. Bei der Riesenchance zur Führung rutschte Thuram der Ball über den Kopf (51.). In der Folge hatten die Fohlen bei Lukakus Pfostentreffer aus dem Nichts noch Glück - dann netzte der belgische Nationalspieler in typischer Manier ein.
Rose setzte alles auf eine Karte und brachte mit Breel Embolo einen weiteren Stürmer. Die Hoffnungen zerschlug Lukaku freistehend mit seinem Doppelpack. (sid)

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