Wie die Zeitungen der Gruppe „Sudpresse“ in ihren Montagsausgaben berichten, wird die Flotte der TEC im kommenden Jahr um mehr als 600 Fahrzeuge erweitert. „Die wallonische Regierung hat uns zugesichert, dass wir 2021 430 Standard-, 120 Gelenk- und 60 Reisebusse liefern lassen können“, wird Marketing-Direktor Stéphane Thiery zitiert.
Zum Einsatz sollen die neuen Vehikel vor allem auf den Expresslinien kommen, die bislang von privaten Unternehmen bedient werden. In Zukunft sollen die Routen, die sich durch eine höhere Betriebsgeschwindigkeit unterscheiden, wieder durch das Personal der TEC befahren werden.
Bei der TEC wird aber nicht das Material aufgestockt, sondern auch das Personal. „Nachdem wir in diesem Jahr 346 neue Fahrer eingestellt haben, werden wir im nächsten Jahr 395 weitere einstellen. Sie werden zum einen Mitarbeiter ersetzen, die in den Ruhestand gehen, und zum anderen unseren erhöhten Bedarf nach der Verstärkung des Angebots decken“, erklärt Stéphane Thiery.
Auch für die Kunden wird es im kommenden Jahr eine Neuerung geben. Laut Thiery wird im ersten Quartal 2021 das sogenannte M-Ticketing eingeführt werden. Die Fahrgäste haben dann die Möglichkeit, ihre Fahrkarte für den Bus dirket per Smartphone kaufen zu können. (belga/calü)

Kommentare
„Zum Einsatz sollen die neuen Vehikel vor allem auf den Expresslinien kommen, die bislang von privaten Unternehmen bedient werden. In Zukunft sollen die Routen, die sich durch eine höhere Betriebsgeschwindigkeit unterscheiden, wieder durch das Personal der TEC befahren werden.“
Soll heißen: die nächsten Streikaktionen legen in Zukunft auch die Linien platt die von den privaten Betreibern bisher aufrecht erhalten wurden.
Anstatt einer Privatisierung eine weitere Verstaatlichung und ein weiteres In-Geiselhalft-nehmen der Benutzer der „öffentlichen Dienste“ durch die streikfreudigen Gewerkschaften der TEC. Na bravo.
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren