Der wallonische Wirtschaftsminister Willy Borsus (MR) hat den Angaben zufolge 154 Millionen Euro frei gemacht für den Hoeca-Sektor und andere Bereiche, die wegen der Corona-Schutzmaßnahmen schließen mussten. „Diese Zulagen können mit denen kombiniert werden, die die deutschsprachige Regierung eingeführt hat“, meinte Christine Mauel in einer Mitteilung.
Auch andere Unternehmen, außerhalb des Gaststättengewerbes, seien dazu berechtigt, wenn sie im dritten Quartal 2020 einen Rückgang ihres Quartalsumsatzes um 60 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2019 nachweisen könnten. Die Vergütung werde auf Grundlage der Anzahl der Vollzeitäquivalente berechnet, die außer dem Manager im Unternehmen beschäftigt sind. „Die Verfahren sind nicht immer einfach, insbesondere wenn es darum geht herauszufinden, ob ein Unternehmen Anspruch auf diese Entschädigungen hat oder nicht. Meine Mitarbeiter und ich stehen Selbstständigen und KMU zur Verfügung, die dabei Hilfe benötigen“, so die Angeordnete Christine Mauel.
Zwischen dem 9. September und dem 20. Oktober führte die Wallonische Region eine Entschädigung von 3.500 Euro für Unternehmen ein, die Teil bestimmter Sektoren sind und wegen der Coronakrise geschlossen wurden, deren Aktivitäten mit Publikumsverkehr in Verbindung stehen oder deren Aktivitäten aufgrund von Beschränkungen in Sachen Auslandsreisen sehr begrenzt sind. Der wallonische Wirtschaftsminister Willy Borsus erklärte auf Nachfrage von Christine Mauel, dass 208 Unternehmen, die ihren Sitz in einer der neun deutschsprachigen Gemeinden haben, von dieser Vergütung profitieren konnten. (sc/red)

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