Herr Zimmermann! Es klingt mir sehr wehleidig ins Ohr, was Sie da schreiben betreffend der überfüllten Schülerbusse – übrigens seit Generationen. Zusatzfrage: Sollen wirklich die Schulen jetzt zum schwarzen Schaf abgestempelt werden, weil diese nicht ihre Schulzeiten der TEC anpassen? Wie bitte? Wenn ein Transportunternehmen einen ausgeschriebenen Personenbeförderungsauftrag annimmt, für den dieses sich bewirbt, kennt dieses Unternehmen auch die zu befördernde Personenzahl (in dem Fall Kinder und Jugendliche) und sicher auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge. Bei Vertragsunterzeichnung war also alles klar und offengelegt... Oder?
Sprechen wir jetzt mal vom Raerener Raum: Da fährt die TEC seit Jahren mit vollen Bussen. Ein Glück, dass da noch kein Unfall passiert ist – und dies mit Fahrern am Steuer, die selber Väter/Mütter sind. Mir gehen die Nackenhaare hoch! Und jetzt in der Corona-Zeit. Ich fahre jedenfalls, obwohl ich ein Jahresabonnement der TEC gekauft habe, lieber selber meinen Enkel zur Schule.
Selbst der scheidende Schulminister der DG weiß, wie schwer Verhandlungen mit der TEC sind. Dies wird gerne abgeflacht mit der Begründung „da ist die Wallonie für zuständig“. Würden Tiere in überfüllten Transportfahrzeugen befördert. Oh wie laut würde da ein Tierschutz-Verband aktiv! Bei Kinder und Jugendlichen... das schweigen der Lämmer auf der ganzen politischen Ebene. Woran liegt es, dass die Schülertransporte wie vor 5o Jahren durch die Lande rollen. Wäre die DG nicht besser beraten, hiesige private Autobusunternehmer unter Vertrag zu nehmen? Zeimers/TSE/Sadar. Denn die TEC, so frage ich mich mittlerweile, ist die etwa als heilig einzustufen? Immer, wenn man dazu was nachfragen möchte, kommt erst einmal „ehrfürchtiges Schweigen“, wie in der Kirche... bei allen politischen Parteien der DG/Ostbelgien.
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