Fragen zur Handlungsfähigkeit der neuen Regierung

Nun hat das Land eine neue Regierung; und was für eine mit der Spannbreite von Sozialisten bis hin zu Marktliberalen. Es ist schon erstaunlich, wie biegsam Politiker sind, um - unter dem Mäntelchen der staatstragenden Verantwortung - entweder an den Trögen der Macht zu bleiben oder dorthin zu gelangen. In einer Demokratie hätte man doch den sogenannten Souverän, den Bürger, erneut zur Wahlurne gehen lassen sollen, aber davor scheuten sich die Parteien wie der Teufel das Weihwasser. Ob eine Regierung mit dieser ideologischen Bandbreite wirklich handlungsfähig ist, wage ich zu bezweifeln; mehr anzunehmen ist, dass die anstehenden Probleme fleißig vor sich hergeschoben werden. Ich fürchte auch, dass in dieser linkslastigen Formation die liberalen Kräfte auf der Strecke bleiben werden.

Kommentare

  • Da sind sie wieder, die "Tröge" - ich hatte sie schon fast vermisst, diese alte Leier.

    "Schon erstaunlich" ist in der Tat, dass diese Regierung noch nicht einmal voll und ganz im Amt ist, noch keine einzige politische Entscheidung getroffen hat, aber schon als "handlungsunfähig" abgestempelt wird...

    Es muss wirklich sehr schwer zu verstehen sein, auch für Sie Herr Kopsch, dass die Welt eben mehr ist als links-rechts und schwarz-weiss, dass sich Menschen mit sehr unterschiedlichen Meinungen zusammentun können (ohne sich die Köpfe einzuhauen), um an unser aller Zukunft zu arbeiten - ja, das gibt es tatsächlich noch.

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