Coronafall beim HC Eynatten-Raeren: Damen-Auftakt wird wohl verlegt

<p>Coronafall beim HC Eynatten-Raeren: Damen-Auftakt wird wohl verlegt</p>
Illustration: GE-Archiv

Denn die Quarantäne-Verkürzung von zwei Wochen auf eine Woche gilt erst ab dem 1. Oktober, der positive Test trat bei den HCER-Damen allerdings bereits am Montag auf und fällt daher noch in die alte Regelung. „Ich gehe davon aus, dass unser erstes Spiel am 10. Oktober (gegen DHW United Antwerpen, A.d.R.) nicht stattfinden wird. Wir haben den Fall dem Verband gemeldet, warten aber noch auf Antwort“, berichtet Vereinspräsident Guido Lausberg.

Der Spielerin gehe es gut, versichert Lausberg, für den die neue Saison auf wackligen Beinen steht: „Einerseits muss der Handball wieder starten, denn wir sind medial und sponsorenmäßig seit Langem schon nicht mehr präsent. Deshalb wäre es sehr wichtig, wenn es wieder losgeht. Das sind wir den Sponsoren und auch den Spielern schuldig. Andererseits darf es nicht dazu kommen, dass ständig ganze Mannschaften in Quarantäne gesetzt werden müssen. Das macht auf Dauer kein Arbeitgeber mit.“

Die aktuellste Regelung, die auf der Internetseite des wallonischen Handballverbandes zu finden ist, besagt: Alle Aktivitäten (Trainingseinheiten und Wettbewerbsspiele) der betroffenen Mannschaft müssen ausgesetzt werden, und die engen Kontakte müssen sich in Quarantäne begeben sowie sich Tests unterziehen. Fallen diese negativ aus, bleibt die Mannschaft dennoch bis zu einem weiteren negativen Test, der frühestens fünf und spätestens neun Tage nach dem Kontakt mit dem Infizierten durchgeführt wird, in Quarantäne. Sollte auch dieser Test negativ ausfallen, kann die Person nach mindestens zehn Tagen Quarantäne den Sport wieder aufnehmen. Bei einem positiven Testergebnis bleibt die Person bis zu einem negativen Test in Quarantäne. Anschließend wird wie erwähnt verfahren. (tf)

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