Lefevere blickt zurück: „Hätte zwei Tote in zehn Tagen haben können“

<p>Patrick Lefevere</p>
Patrick Lefevere | Foto: belga

Am 5. August zog sich Fabio Jakobsen beim einem Sturz während der Polenrundfahrt lebensgefährliche Verletzungen zu. Nur zehn Tage später hatte Remco Evenepoel all seine Schutzengel bei sich, als er einen Brückensturz mit relativ leichten Verletzungen überstand. „Wir hätten in weniger als zehn Tagen auch zwei Tote haben können“, so Lefevere: „Ich werde den Anruf von Teamarzt Yvan Vanmol bis an mein Lebensende nicht vergessen. Er war damals in Polen, rief mich weinend an und sagte, dass Fabio (Jakobsen, A. d. R.) sterben wird.“ Trotz der schweren Gesichtsverletzungen von Jakobsen zeigte sich Lefevere vorsichtig optimistisch: „Ich bin davon überzeugt, dass er gegen März 2021 wieder eine Rückennummer tragen wird.“

Den Sturz von Evenepoel erlebte Lefevere indes gemeinsam mit dessen Familie und Freundin während eines Restaurantbesuchs. „Plötzlich schlug sein Vater die Hände über dem Kopf zusammen. Er wollte die Bilder im Fernsehen nicht mehr sehen. Die zehn Minuten, in denen wir auf Neuigkeiten gewartet haben, fühlten sich wie eine Ewigkeit an.“ (mn)

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