Wie im Lastenheft von Tour-Veranstalter ASO festgeschrieben, haben sich alle Fahrer und Mitarbeiter der 22 Teams der Tour de France, rund 650 Personen, zwischen Sonntag und Montag einem PCR-Test unterzogen, um gegebenenfalls Covid-19 nachzuweisen. Der Test wurde von der mobilen medizinischen Einheit Unilab durchgeführt, die vor dem Start der neunten Etappe in Pau und dann am ersten Ruhetag am Montag in La Rochelle operierte.
Die Testergebnisse wurden der Chefärztin der Tour de France, Florence Pommery, übermittelt und anschließend ASO und dem Radsportweltverband UCI mitgeteilt. Am Dienstag, weniger als zwei Stunden vor dem Start der Etappe Île d'Oléron - Île de Ré, sorgte dann eine ASO-Pressemitteilung für allgemeine Entwarnung : Kein Fahrer wurde positiv getestet.
Vier Begleiter mussten hingegen die Tour verlassen: Dabei handelt es sich um je einen Mitarbeiter von Cofidis, AG2R La Mondiale, Inéos Grenadier und Mitchelton-Scott.
Hektik gab es zwischenzeitlich auch beim Team Deceuninck-Quick Step. Bei der belgischen Mannschaft sei bei der Probe eines Teammitgliedes im Labor ein Fehler unterlaufen. Die betreffende Person wurde am Dienstagmorgen eilig mit einem Krankenwagen zu einem erneuten Tests gefahren, dieser fiel dann aber negativ aus.

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren