„Vergangene Nacht, gegen 3.10 Uhr morgens, fand ein neuer Angriff in der Gryspeerstraat statt. Diesmal nicht mit einer Granate, sondern mit einem Maschinengewehr. Mehrere Schüsse wurden auf das Haus neben der (leeren) Apotheke abgefeuert, auf das in der Nacht zuvor eine Granate geworfen worden war, vielleicht zu Unrecht“, sagte Polizeisprecher Sven Lommaert. Niemand wurde verletzt.
Am Dienstagvormittag dann wurde in Deurne eine Granate entdeckt. Der Sprengkörper war noch intakt, und der Stift war noch befestigt. Die Straße wurde gesperrt, und der Entminungsdienst der Armee weilte vor Ort. „Es war ein Passant, der kurz vor 11 Uhr die Polizei alarmierte“, sagte ein Polizeisprecher.
Es ist der fünfte gewalttätige Zwischenfall innerhalb von vier Tagen. Am Freitagabend wurde im Antwerpener Stadtteil Borgerhout ein Haus beschossen. Im gleichen Stadtteil explodierte am Samstagmorgen eine Granate unter einem geparkten Fahrzeug. Schließlich zerstörte ein Sprengsatz die Eingangstür eines Hauses in Deurne. (belga/mv)

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