Wölfe in Europa

Wölfe sind ein interessantes Thema für die Presse, da es gleichzeitig Ängste und Phantasien bei den meisten Lesern anspricht (man denke nur an unsere Kindermärchen). Im Grenz-Echo gab es am 8. August einen interessanten Artikel dazu.

Leider fehlt noch ein Baustein um das Ganze zu begreifen: warum wurde der Wolf zwischen 1990 und 2000 in Westeuropa wieder angesiedelt. Und wer hat die Initiativen genommen. Wenn man etwas googelt, dann findet man im Internet viele Artikel und man versteht , dass der Wolf schon eine nützlich Rolle spielt.

Im Artikel über den in Graubünden lebenden Manderfelder Georges Stoffel sagt dieser, dass es ein Auskommen zwischen der (nicht nur in den Alpen wichtigen) Weidewirtschaft und Wolf nur geben kann, wenn dieser durch Abschuss reguliert wird.

Dies ist de facto auch anderswo der Fall. So leben etwa in Spanien offiziell 2.500 Wölfe. Trotz dieser Größe gibt es so gut wie keine Ausbreitungstendenz. Das liegt mit daran, dass Hirten und Vielhalter im Zweifel nicht auf den Staat warten, sondern zur Selbsthilfe greifen.

Leider wird das Thema, sowohl bei den Publikationen als auch bei der Vorbereitung der Schutzmaßnahmen ziemlich einseitig besetzt, wobei ungenügend mit den berechtigten Fragen der Landwirte Rechnung getragen wird.

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