Im Bericht wird der Landwirt Bernd Heinen aus Elsenborn mit der Äußerung zitiert, dass der Strombedarf in seinem Betrieb durch die stetige Automatisierung ständig ansteige, hinzu käme die Planung eines automatisierten Melksystems. Deshalb möchte er seinen landwirtschaftlichen Betrieb mit dem Bau eines Kleinwindrades in die Energieautonomie führen. Herr Heinen stellt diese Überlegungen natürlich völlig zu recht an, denn mit unserem derzeitigen, noch im 19. Jahrhundert verhafteten Steuersystem, bleibt ihm praktisch keine andere Wahl als zu automatisieren, falls er konkurrenzfähig produzieren will.
Das Problem liegt darin, dass der Staat die Arbeit der BürgerInnen wesentlich stärker besteuert als die Energie, die zur Automatisierung benötigt wird. Würde die Besteuerung entsprechend verlagert, dann könnte Herr Heinen problemlos den einen oder anderen Mitarbeiter einstellen, wobei der Anreiz zur eigenen Erzeugung von erneuerbarer Energie erhalten bliebe und sogar verstärkt würde. Auf den Seiten 16 bis 26 meines kleinen Buches „Um-Denken“ (j-meyer.be/um-denken.html) wird ein diesbezüglicher Vorschlag von PD Dr. Jürgen Grahl, Mathematiker und Forscher an der Uni Würzburg, näher erläutert.
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