Der Weltmeister ließ es derweil ruhig angehen, Mercedes-Frontmann Lewis Hamilton begnügte sich vorerst mit Platz zwei.
Das Interesse galt vor allem Hülkenberg, der neun Monate nach seiner Ausmusterung bei Renault als Ersatz des positiv auf Corona getesteten Mexikaners Sergio Perez an diesem und am nächsten Wochenende bei Racing Point einspringt. Zwar klagte der 33-Jährige zwischenzeitlich über eine taube Pobacke in einem noch nicht optimal angepassten Sitz, beendete das erste freie Training aber in den Top10. So weit kam Vettel nicht, er brachte nur zwei Runden zustande, ehe ihn der Defekt ausbremste. Bis dahin hatte der viermalige Weltmeister noch keine Zeit auf der Uhr.
Derweil plauderte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer bei Sky über die Ereignisse seit Bekanntwerden des positiven Dopingtests von Perez. Man habe danach „sehr viel in sehr kurzer Zeit“ erledigen müssen. Vor allem „mussten wir Hülkenberg finden und ihn dazu bringen, das auch zu machen – das war aber nicht so schwierig. Ich denke, er hatte Bock drauf.“ Außerdem habe man Hülkenberg noch die für die Formel 1 nötige Superlizenz besorgen müssen: „Was nicht so einfach ist.“ Am Freitagmorgen habe sich Hülkenberg dann 45 Minuten im Simulator an das Auto gewöhnt. (sid)

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