Online-Umfrage: Wie stehen Sie zur Abtreibung?

<p>Das undatierte Foto zeigt einen sieben Wochen alten Fötus in einer Fruchtblase.</p>
Das undatierte Foto zeigt einen sieben Wochen alten Fötus in einer Fruchtblase. | Foto: dpa

Die umstrittene Reform des Abtreibungsgesetzes revidiert mehrere der wichtigsten Grundsätze des Gesetzestextes von 1990, das die Abtreibung in Belgien teilweise liberalisiert hat. Während bei den Sozialisten, Grünen und Liberalen in beiden Landesteilen sowie bei der PTB und DéFI mit einer breiten Zustimmung zu rechnen ist, sind der Vlaams Belang, die CD&V, die CDH und die N-VA dagegen.

Die Reform sieht vor, den Zeitraum, innerhalb dessen ein freiwilliger Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden kann, von der 12. auf die 18. Schwangerschaftswoche zu verlängern. Außerdem sieht der Vorschlag vor, die Bedenkzeit von sechs Tagen auf 48 Stunden zu verkürzen und den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren, vorbehaltlich des Tatbestands der Körperverletzung, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind. Die Reform überlagert gleichzeitig die Bemühungen zur Bewältigung der Coronakrise und belastet derzeit die Bemühungen zur Bildung einer Mehrheit für eine künftige Föderalregierung. Jüngst hatten sowohl die CD&V als die N-VA die Abtreibungsfrage zum Knackpunkt einer möglichen Regierungsbildung gemacht.

Wir möchten dazu Ihre Meinung in Erfahrung bringen.

Die Umfrage ist anonym, wir fragen keine personenbezogenen Daten ab.

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