Insiderhandel: Dominique Leroy schließt Deal mit Justiz

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Die frühere Geschäftsführerin von Proximus, Dominique Leroy. | Foto: belga

Diese Verständigung zwecks Einstellung des Verfahrens soll Leroy 107.841,01 Euro kosten, muss aber noch von der Brüsseler Ratskammer ratifiziert werden. Dies soll am 15. Juli geschehen, schreiben „De Tijd“ und „L'Echo“. Darüber hinaus wird die gütliche Einigung von einer nominativen Veröffentlichung auf der Website der Finanz- und Marktaufsichtsbehörde FSMA begleitet.

Kurz vor der Ankündigung ihres Wechsels zum niederländischen Telekommunikationskonzern KPN verkaufte Leroy ein Paket Proximus-Aktien. Insiderhandel, urteilte die FSMA. Die Justiz nahm die Ermittlungen auf. Der Wechsel zur KPN kam letztendlich nicht zustande. Leroy hat immer ihre Unschuld beteuert.

Leroy hatte „zum Zeitpunkt des Verkaufs ihrer Aktien privilegierte Informationen, die sich aus der Existenz fortgeschrittener Verhandlungen mit KPN über ihre Einstellung als CEO ergaben“, erklärte die Finanzaufsichtsbehörde am Mittwoch. (belga)

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Kommentare

  • Was für Führungskräfte hat der belgische Marktführer. Der Vorgänger wollte nicht unter 1000000€ arbeiten. Ron Sommer hat für das Geld die Deutsche Telekom ruiniert, nee erneuert.

  • .. Geld regiert die Welt und sogar die Staatsanwaltschaften..PFUI !!! PFUI !!!

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