Sie strahlen Leichtigkeit und Ruhe aus und begeistern durch ihre meist bunt gezeichneten, dicht beschuppten Flügel. Ein Sommer ohne Schmetterlinge wäre nur halb so farbenprächtig – und für die meisten von uns kaum vorstellbar.
Doch zwei Drittel der einheimischen Tagfalterarten Belgiens stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Die Gründe, warum so viele Schmetterlinge gefährdet sind, können vielfältig sein: Verlust der Lebensräume, Umweltgifte, der Klimawandel, Monokulturen in Land- und Forstwirtschaft. Durch die zunehmende Ausbreitung der Gentechnik im Agrarbereich könnten viele Arten bald ganz verschwinden.
Doch nichtsdestotrotz kann jeder etwas für Schmetterlinge tun, egal ob auf dem eigenen Balkon, im Garten oder durch die Teilnahme an der diesjährigen Schmetterlingsaktion von Natagora/BNVS, die landesweit den ganzen Juli stattfindet. Mit der Schmetterlingszählaktion wollen die Teilnehmer mehr über unsere Schmetterlinge erfahren und eine „Lobby“ für die bedrohte Vielfalt vor der Haustür schaffen.
„Suchen Sie sich eine Stelle in Ihrem Garten oder in einer öffentlichen Grünanlage, wo sich Schmetterlinge aufhalten. Beobachten Sie innerhalb des Zeitraumes, so oft Sie mögen und an so vielen Tagen wie möglich, die ausgewählte Stelle und notieren Sie alle Schmetterlinge, die Sie dort entdecken. Tragen Sie Ihre Daten direkt online in das Meldeformular auf der Internetseite von Natagora ein“, heißt es hierzu in einer Mitteilung.
Gerne schickt Natagora/BNVS auch einen Flyer mit der Post. Dieses Jahr besteht auch die Möglichkeit ein Poster zur Aktion zu erhalten.
Weitere Infos unter Tel. 080/44 81 44 oder per E-Mail an info@natagora-bnvs.be. (red)

Kommentare
na klar, schon wieder der Klimawandel!! Es wird unerträglich.
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