„Die DG hat es sich ein bisschen einfach gemacht“

<p>Die Vorgehensweise der DG bei der Auszahlung von Prämien für den Horeca-Sektor sei sehr fragwürdig, hieß es im Gemeinderat Bütgenbach.</p>
Die Vorgehensweise der DG bei der Auszahlung von Prämien für den Horeca-Sektor sei sehr fragwürdig, hieß es im Gemeinderat Bütgenbach. | Foto: Photo News

In drei verschiedenen Kategorien werden die betroffenen Betriebe mit 10.000 Euro, 7.500 Euro oder 2.500 Euro unterstützt. „Da die DG selbst diese Prämien nicht auszahlen darf, hat sie die Gemeinden um Unterstützung bei der administrativen Abwicklung gebeten“, erklärte Bürgermeister Daniel Franzen (FBL). Generell eine gute Sache, lobte der Bürgermeister, zumal auf diesem Weg rund 378.000 Euro in Betriebe der Gemeinde Bütgenbach fließen werden. Nur: „Die Vorgehensweise ist doch sehr fragwürdig“, monierte Schöffin Nadia Sarlette (ZGG). Bei der Auszahlung werde der Größe der Betriebe nicht unbedingt Rechnung getragen, sodass es zu Ungerechtigkeiten komme. „Ausbaden kann das dann die Gemeinde, weil sie der Ansprechpartner für die Betriebe ist.“

Nicht günstig gewesen sei zudem, dass die Presse noch vor der Gemeinde über die Regelung informiert worden sei: »Wir kannten noch nicht das genaue Regelwerk, da stand es schon in der Zeitung“, ergänzte auch Daniel Franzen. „Die Leute rufen dann hier an, weil sie Fragen haben, und wir stehen wie die Deppen da. Da hat die DG es sich ein bisschen einfach gemacht“, so auch Stephan Noel (ZGG).

Bis zum 15. Juli haben die Betriebe Zeit, ihre Anträge zu stellen. Letztlich stimmte die Gemeinde der Prozedur einstimmig zu, vor allem, da man den Betrieben die Unterstützung gönne. (pf)

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