Das berichten übereinstimmend Luxemburger Medien unter Berufung auf die christliche Gewerkschaft LCGB. Demnach verlieren die zuletzt verbliebenen rund 40 von einst weit über 100 Mitarbeitern ihren Arbeitsplatz.
Am Freitag habe die Unternehmensleitung einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, heißt es. Das Unternehmen habe die Gewerkschaft über den Schritt informiert, so die LCGB. Die Firma und die damit verbundenen Arbeitsplätze seien nicht mehr zu retten.
Das von dem aus Schönberg stammenden Norbert Keller gegründete Unternehmen hatte sich über die Jahre hinweg einen internationalen Ruf als Hersteller hochwertiger Wintergärten und von Schiebefenstern erworben.
Nachdem der Firmengründer das Unternehmen aber vor einigen Jahren an Investoren aus dem Großherzogtum verkauft hatte, ging es stetig bergab. Erst unlängst hatte sich Norbert Keller, dessen Name das Unternehmen bis zuletzt trug, öffentlich von den neuen Eigentümern distanziert. Wie es heißt, hat der LCGB für den 29. Juni eine Mitarbeiterversammlung einberufen, auf der die Angestellten über ihre Rechte informiert werden sollen, schreibt die Zeitung „L’essentiel.lu“ auf ihrer Webseite. Die Gewerkschaft habe außerdem angekündigt, die Mitarbeitenden dabei unterstützen zu wollen, eventuelle Forderungen gegen das insolvente Unternehmen geltend zu machen. Außerdem wolle man den Betroffenen bei der Suche nach einer neuen Arbeit helfen. (arco)

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