Nach Angaben der flämischen Tageszeitung „Het Nieuwsblad“ und laut RTBF wurde der Plan für das neue Schuljahr mit der Expertengruppe der GEES, die die Ausstiegsstrategie aus dem Lockdown überwacht, sowie mit dem französischsprachigen und dem deutschsprachigen Bildungsministerium getestet. Der Plan werde am Mittwoch offiziell bekannt gegeben, hieß es weiter.
Die Schüler der Primarstufe und des Kindergartens würden demnach ab September ganztägig zur Schule gehen. Experten seien zunehmend davon überzeugt, dass kleine Kinder nicht die treibende Kraft hinter der Pandemie sind.
Für Schüler der Sekundarstufe sähe die Rückkehr zur Schule etwas anders aus: Sie dürften zunächst an vier Tagen in der Woche physisch in der Schule anwesend sein. Klassenblasen würden dann eingesetzt, um eine Überfüllung der Schulen zu verhindern. Das Ausmaß, in dem sie in die Schule zurückkehren könnten, würde jedoch stark von der epidemiologischen Situation abhängen. Farbcodes sollen hier Abhilfe schaffen: grün, gelb, orange und rot. Je nach Farbcode und Szenario sollen für Schulen andere Sicherheitsmaßnahmen gelten. Darüber würde der Nationale Sicherheitsrat entscheiden. Grün wäre eine vollständig normalisierte medizinische Situation. Das gelte nur, wenn es bis dahin einen Impfstoff gibt. Gelb ist die Situation, in der wir uns jetzt befinden und die – mit den aktuellen Zahlen – wahrscheinlich auch im September gelten werde. In diesem Fall könnten Sekundarschüler vier Tage lang die Schule besuchen. Bei einem Code Orange oder Rot würden die Klassen aufgeteilt, der Unterricht würde abwechselnd stattfinden, und es würden Sicherheitsmaßnahmen getroffen. (belga)

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