Französische Gemeinschaft: Coronakrise kostet Schulen fast 40 Millionen Euro

<p>Französische Gemeinschaft: Coronakrise kostet Schulen fast 40 Millionen Euro</p>
Illustrationsfoto: dpa

Die Covid-19-Pandemie hat das Schulleben stark durcheinandergebracht, aber sie hat auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Schulfinanzen gehabt. Nach Berechnungen des Verbandes Segec (Secrétariat Général de l'Enseignement Catholique), der eine Umfrage unter mehr als tausend Schulen seines Netzes durchgeführt hat, kostete die Krise bisher 38.657.267 Euro.

Um zu dieser Zahl zu gelangen, hat Segec die Kosten für die auferlegten sanitären Maßnahmen einbezogen: Markierungen auf dem Boden, zusätzliche Reinigung, Desinfektionsmittel usw. Aber auch die annullierten Schulausflüge wurden berücksichtigt: mehr als zwei Millionen Euro Verlust. Ganz zu schweigen von den Verlusten der Kindertagesstätten, die zwar dieselben Personalkosten wie vorher hatten, deren Besucherzahlen jedoch stark zurückgegangen waren.

Auch festliche Ereignisse wie Jahresabschlussfeiern und alle anderen Aktivitäten, die seit Mitte März verboten sind, wurden mit eingerechnet. Der aus diesem Verbot resultierende Verlust ist von Schule zu Schule sehr unterschiedlich, aber im Durchschnitt soll er 7.000 Euro für Grundschulen und 8.000 Euro für Sekundarschulen betragen. Das sind mehr als 18 Millionen Euro für alle französischsprachigen Schulen.

Segec bittet daher die Behörden um die Gewährung einer außerordentlichen Subvention von 40 Euro pro Schüler einer Grundschule und 24 Euro pro Schüler einer Sekundarschule. (belga)

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