Das hat das neueste Politbarometer im Auftrag der Medien „Le Soir“, RTL/TVi, „Het Laatste Nieuws“ und VTM ergeben.
Wenn hierzulande jetzt gewählt werden dürfte, würde der Vlaams Belang (mit 27,7 Prozent) in Flandern als stärkste Kraft hervorgehen. Damit büßen die Separatisten, dessen Stil als rechtspopulistisch gilt, im Vergleich zum letzten Politbarometer, das am 14. März veröffentlicht wurde, ein „Mini“-Minus von 0,3 Prozent ein.
Der Erfolg des Vlaams Belang geht auf die Kosten der N-VA um Parteichef Bart de Wever (49). Die flämischen Nationalisten kommen laut der Umfrage aktuell „nur“ auf 20 Prozent.
Während im Norden des Landes die Rechten die Fahne hochhalten, tendiert der Süden nach links. Die PS kommt im theoretischen Fall einer Wahl auf 23,7 Prozent, knapp zwei Prozentpunkte weniger als beim letzten Politbarometer. Hinter den frankofonen Sozialisten folgen die Liberalen der MR mit 20,5 Prozent (+0,5) sowie marxistische Arbeiterpartei PTB mit 18,7 Prozent (+0,1).
In Brüssel geben indes die Grünen mit 19,1 Prozent den Ton an. Die PS spielt in der Hauptstadt derweil nur die zweite Geige.
Was die Politiker an sich betrifft, darf sich allen voran die amtierende Premierministerin Sophie Wilmès freuen. Gerade bei den frankophonen Wählern liegt die MR-Politikerin ziemlich hoch im Kurs. Im Ranking der beliebtesten Politiker grüßt die 45-jährige Regierungschefin sogar von Platz eins. (belga)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren