Am vergangenen Samstag noch trafen die Dortmunder erst in den Schlusssekunden gegen Düsseldorf zum knappen 1:0-Sieg. Nun konnten sie sich bei der Fortuna bedanken, die ihrerseits mit zwei späten Treffern noch gegen Leipzig zu einem 2:2 kam. Denn Dortmund verlor völlig überraschend nach einem schwachen Auftritt gegen Mainz 05 mit 0:2. Der Vorsprung auf den Dritten, Leipzig, war zwischenzeitlich auf einen einzigen Punkt geschrumpft. Doch Steven Skrzybski (87.) und André Hoffmann (90.) entrissen den Sachsen noch den Sieg und zwei Zähler. Vor dem Topspiel am Wochenende zwischen Leipzig und Dortmund beträgt der Vorsprung des BVB also nur noch drei Punkte.
Mainz 05 hingegen hat mit dem Überraschungscoup einen Riesenschritt zum ersehnten Klassenerhalt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer vergrößerte den Vorsprung auf Werder Bremen vor dem direkten Duell am Samstag auf beruhigende sechs Punkte. Der erneut enttäuschende BVB – Thorgan Hazard und Axel Witsel standen 90 Minuten lang auf dem Platz – war schon vor dem Spiel sicher für die Champions League qualifiziert, daran änderte auch die zweite Heimniederlage der Saison nichts.

Leverkusen kontert Gladbach-Angriff.
Bayer Leverkusen hält indes unbeeindruckt Kurs auf die Königsklasse: Die Werkself bezwang auch den rheinischen Rivalen 1. FC Köln verdient mit 3:1 (2:0) und eroberte Champions-League-Rang vier zurück. Der Sinkflug der Kölner geht dagegen trotz des zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffers des Belgiers Sebastiaan Bornauw unaufhaltsam weiter, auch nach dem achten Geisterspiel warten die Geißböcke weiter auf ihren ersten Sieg ohne Zuschauer.
Auch Schalke 04 kommt einfach nicht aus der Krise heraus. Die Königsblauen verloren am Mittwoch mit 1:2 (0:1) bei Eintracht Frankfurt, das sich durch den Erfolg im Gegensatz zu Schalke weiter leise Hoffnungen auf einen Platz in der Qualifikation zur Europa League machen kann. Die Gäste, bei denen Benito Raman erst kuz vor Schluss auf den Platz kam, warten nun seit 14 Spielen auf einen Sieg.
Erste Entscheidungen auch im Tabellenkeller
Bereits seit Dienstagabend steht der SC Paderborn als erster Absteiger aus der Bundesliga fest und muss als Schlusslicht den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Der Rückstand auf den Relegationsplatz ist in den verbleibenden zwei Saisonspielen nicht mehr aufzuholen. Für Paderborn ist es nach 2015 der zweite Bundesliga-Abstieg – besiegelt wurde er ausgerechnet am Tag der Bundesliga-Rückkehr des Lokalrivalen Arminia Bielefeld. Großer Jubel dagegen bei Union: Dem Liganeuling gelang der vorzeitige Klassenerhalt, Union darf ein weiteres Jahr im Oberhaus planen – zwei Derbys gegen Hertha BSC inklusive. (dpa/sid/tf)

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