„Wir wussten, dass ihm etwas der Rhythmus fehlt. Deswegen hielten wir es nicht für eine gute Idee, ihn ein ganzes Spiel machen zu lassen“, so Cheftrainer Zinedine Zidane: „Er hat stattdessen eine Stunde lang gespielt. Das Zusammenspiel mit Karim Benzema funktioniert bereits reibungslos. Es ist bereits eine Freude, sie kombinieren zu sehen. Das kann jeder Fußballliebhaber nur genießen.“
Als Hazard im Laufe der ersten Halbzeit einen Schlag auf den im März operierten Knöchel erhielt, brach im Lager von Madrid kurz Panik aus: „Wir hatten ein wenig Angst um ihn. In der Pause hat er uns dann aber beruhigt. Es gab nicht das geringste Problem. Nach seiner Auswechslung hat er direkt eine Behandlung gekriegt, denn wir brauchen in den kommenden Wochen wirkliche alle Spieler“, so Zidane weiter. Mit der Leistung von Hazard, der an zwei von drei Toren beteiligt war, war der Franzose zufrieden: „Hazard selbst war zufrieden mit seinem Spiel und wir waren es auch.“
Weniger Lob für die zweite (schwache) Halbzeit von Real Madrid, sondern mehr für Eden Hazard gab es indes von den spanischen Medien. Die Sporttageszeitung „Marca“ schrieb: „Das Wunder Hazard ist vollbracht“. Bei seinem Einsatz gegen Eibar habe Hazard das Versprechen seines Trainers gehalten. Zidane hatte vor dem ersten Spiel seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft betont, dass Hazard bereit sei. „Das hat er bewiesen. Er war gut, schnell, elektrisch“, so das Fachblatt weiter. Die Zeitung „AS“ bescheinigte dem Ex-Londoner indes eine solide Leistung. „Seine Rückkehr ist eine exzellente Nachricht für Zidane und für die Fans von Real Madrid.“ Acht von zehn möglichen Punkten erhielt Hazard indes aus Amerika von „ESPN“: „Drei Monate nach seiner Operation hat Hazard so gespielt, als habe er etwas zu beweisen.“ (mn)

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