Der ausrichtende ACO hatte sich ins Zeug gelegt. Der Klassiker war jedenfalls bestens besetzt: Profis aus der Formel 1 und der Langstrecken-WM wechselten sich beim französischen Marathon an der Konsole ab mit erfahrenen Simulator-Rennfahrern. Als Sieger bei 50 teilnehmenden Mannschaften ging das Schweizer Team Rebellion mit Louis Deletraz (CH) und Raffaele Marciello (I) als Speerspitzen im Oreca-Sportprototyp hervor, derweil Porsche die GT-Klasse gewann. Die Sieger jubelten: „Wir hatten vorab fleißig trainiert. Das war auch eine gute Vorbereitung auf die echten 24 h du Mans.“
Für die mitfavorisierten Belgier lief nicht alles nach Maß: Das WRT-Team wurde Siebter, Stoffel Vandoorne landete auf Platz 13. Stars wie Max Verstappen oder Fernando Alonso blieben derweil auf der Strecke. Das virtuelle Rennen, das zweimal wegen einer Serverpanne unterbrochen werden musste, wirkte so realgetreu, dass gar Altmeister wie Jacky Ickx, Hans Joachim Stuck oder Mario Andretti beim Betrachten der Live-Videoübertragung ins Schwärmen gerieten. „Aber nichts kann die Wirklichkeit ersetzen“, schlussfolgerte die Rennfahrerlegende Henri Pescarolo.
Nun, das eigentliche 24h-Rennen auf dem legendären Straßenkurs in Le Mans soll am Nachholtermin des 19./20. September stattfinden. (hs)

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