„Jan hat nichts Schlimmes getan, er hätte dreimal die Tour gewinnen können, wurde zweimal Weltmeister, Olympiasieger. Er ist ein Star“, sagte der Belgier, dessen Autobiografie („Der Rudy“) inzwischen auch in Deutschland erschienen ist, dem Internetportal „Sportbuzzer“.
Pevenage rät seinem früheren Schützling wieder mehr in die Öffentlichkeit zu gehen. Das brauche aber Zeit, er würde ihm gerne dabei helfen. Nach seinem abrupten Karriereende wegen der Verwicklung in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes hatte Ullrich auch im Privatleben für Schlagzeilen gesorgt. „Jetzt ist er zurück bei Freunden in Freiburg und es geht ihm gut“, berichtete der 65-jährige Pevenage.
Pevenage findet, dass Ullrich in der Öffentlichkeit ungerecht behandelt wird. „Er war im Fahrerfeld ein beliebter Junge – anders als Lance Armstrong. Jan hat aber ein Problem: Erst wurde er in Deutschland hoch geschrieben und dann von Zeitungen zerstört. In Belgien oder Italien ist er ein Held. Egal wo ich auftauche, fragen die Leute nach ihm. In Deutschland ist er vergessen.“ (dpa)

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