In den vergangenen Monaten hatten sich Berichte von mehreren rassistischen Vorfälle gehäuft. Die Ermittlungen dazu sind noch im vollen Gange.
Pascal Smet stellt in den Zeitungen fest, dass „die historische Kultur bei den Rettungsdiensten oder der Polizei nicht immer offen für Vielfalt ist“. Auch die Zusammensetzung der Feuerwehr spiegele nicht die Diversität Brüssels wider. „Es gibt nur sehr wenige Frauen (11 von 1.109 für den operativen Teil, A. d. R.), es gibt nur wenige Brüsseler und es gibt nur sehr wenige Feuerwehrleute mit Migrationshintergrund. Das muss sich ändern“, so der Staatssekretär, der deshalb die Diversität beschleunigen will.
„Ich werde eine externe und unabhängige Röntgenaufnahme zum Thema Vielfalt starten, damit wir die Kultur und Struktur der Brüsseler Feuerwehr verstehen können“, so Smet weiter. Damit werde es möglich sein, einen neuen Plan in diesem Bereich und Aktionen gegen Diskriminierung und Rassismus aufzustellen.
Das externe Audit wurde bereits mit den Korpschefs besprochen. „Gibt es ein Problem auf individueller oder struktureller Ebene? Und lässt die Kultur zu, dass ein solches Verhalten gemeldet wird, oder sollte ein Anonymitätsverfahren eingeführt werden? Wir müssen diese Fragen jetzt stellen“, erklärte Pascal Smet: „Auf jeden Fall ist klar, dass die bestehenden Disziplinarverfahren zu langsam sind.“
Der Politiker widerspricht nicht der Tatsache, dass einige Feuerwehrleute mit der Diversität ihre Probleme haben. „Aber nur weil einige Feuerwehrleute rassistisch sind, bedeutet das nicht, dass plötzlich die ganze Mannschaft rassistisch ist“, betont Smet. (belga)

Kommentare
Es ist einfach nicht zu fassen. Die Feuerwehr, sowie auch andere Rettungsdienste, werden regelmäßig gezielt in Fallen gelockt, gesteinigt oder gar mit Mörsern angegriffen, aber es wird ermittelt wegen... Wann ist die Nacht dran? Ich meine, sie weißt doch definitv ein rassistisches Verhalten auf! Und was ist mit dem Rasisums gegen WEISSE? A picture says a thousand words:
https://uploads.disquscdn.com/images/81b4a034fd9e31e498a5967589d48f04963...
Ich möchte noch hinzufügen, daß ich die Buntheit der Welt (wie Nietzsche schrieb) sehr schätze. Mein bester freund ist Nepalese, mein vorletztes Buch habe ich mit einem Indianer geschrieben, es ist einfach toll, die Vielfalt zu erleben. Indem man aber politisch korrekt Dinge fordert wie „Es MÜSSEN mehr Feuerwehrleute mit Migrationshintergrund“ (wieso ein Muß? Es geht um Kompetenzen! und nichts anderes!), schürt man den Kampf zwischen den Rassen, da man künstlich in das soziale Gefüge eingreift und eine bestimmte Gruppe diskriminiert: Die Weißen, die Hiesigen. Das ist absolut kontraproduktiv und ethisch-moralisch verwerflich.
Außerdem werden Rassen entweder negiert oder zelebriert, je nachdem, was gerade passt. So sind die „progressiven“ aber, das wissen wir inzwischen. Rassen existieren beim Menschen, genau so wie bei anderen Tieren (oder ist etwa ein Malinois dasselbe wie ein Pekinese?). Diese Lektüre – klar, „falsche Quelle“ werden die hieisgen Moralaposteln rufen, auch das kennen wir ja inzwischen: Ihre Quellen sind die einzig wahren, alles andere ist falsch – macht deutlich, daß es Rassen gibt und, daß sie ein REICHTUM darstellen, das es zu schützen gilt:
Douglas Murray: Human Diversity The Biology of Gender, Race, and Class (2020)
Er ist wieder da, unser Rassentheoretiker, mit seiner alten Leier und seiner unverwechselbaren holprigen Sprache.
Ja, er schätzt sie, Nietzsches „Buntheit der Welt“, aber so wie er sie versteht: Jede „Rasse“ solle bitteschön fein säuberlich in dem ihr vom Schöpfer zugewiesenen Territorium bleiben.
Die Nepalesen in Nepal, die Nordeuropäer in Nordeuropa, die Schwarzen in Afrika, usw.
Dumm nur, dass die Menschen sich nie daran gehalten haben, sonst säßen wir noch immer irgendwo in Zentralafrika, wo die ganze Menschheit, also alle „Rassen“ bekanntlich ihren Ursprung hat.
Also „Reinheit“ der Rasse? Wo haben wir das schon mal gehört? An der RWTH, die schon eilfertig 1933 einen Lehrstuhl für „Rassenhygiene“ eingerichtet hatte?
Dass jede „Vermischung“ der reinen Farben Schwarz und Weiß zu tristem Grau führt, was den Untergang des Abendlandes bedeuten würde, wissen wir nicht erst seit Herrn Francois‘ Farbenlehre.
„ethisch-moralisch verwerflich.“? Echt? Der Herr Francois spricht von Ethik und Moral?“ Wo er sonst doch das Gesetz der „natürlichen Grausamkeit“ predigt.
Der Höhepunkt: „das wissen wir inzwischen. Rassen existieren beim Menschen, genau so wie bei anderen Tieren (oder ist etwa ein Malinois dasselbe wie ein Pekinese?)“.
Nein, „Rassen“ existieren nicht beim Menschen.
https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123
Und wenn es sie gäbe, was würde aus diesem Vergleich folgen? Das es solche und solche gibt? Höher- und minderwertige? Wobei der Deutsche Schäferhund, der Arier unter den Hunden, natürlich über dem (gelben) Pekinesen oder dem (nordafrikanischen) Armant stünde, ganz zu schweigen von den „unreinen“ Promenadenmischungen.
Aber haben wir uns nicht mühselig dazu durchgerungen, dass – zumindest in der Theorie – „alle Menschen gleich sind“? Aber diesem obersten Prinzip der Menschenrechte widerspricht Herr Francois in seinem GE-Interview vom 24.03.2007: „So ist es einfach nicht in der Natur.“
Zum Schluss doch noch was Amüsantes:
Wo wurden Feuerwehrleute „gesteinigt“? Wo wurden sie mit „Mörsern“ angegriffen? Ein Mörser ist, laut Wikipedia, eine dickwandige Reibschüssel mit Stößel, früher von den Apothekern gebraucht, als die noch selbst ihre Arzneien mischten, oder aber, im militärischen Bereich, ein kurzrohriges Steilfeuergeschütz. Arme Feuerwehrleute!
P.S. Das GE muss sich fragen lassen, inwieweit die Wörter „rassistische Äußerungen“ in der Netiquette noch ihre Berechtigung haben.
Als kleiner Nachtrag zu dem Lesetipp von Herrn Francois noch ein Zitat aus einer Rezension in der New York Times:
https://www.nytimes.com/2020/02/12/books/review-human-diversity-charles-...
„This book is for the believers.
Rigorous readers, skeptics, the unindoctrinated — you won’t be persuaded by “Human Diversity.”
Ein Buch nur für (Leicht-)Gläubige, Indoktrinierte. Hatte man wirklich etwas anderes erwartet?
Hier ein aktueller Artikel aus ZEIT-Online:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-06/grundgesetz-rasse-begrif...
Den Begriff "Rassismus" aus dem Grundgesetz streichen, weil es keine menschlichen "Rassen" gibt?
Was, die Franzosen sind da schon weiter?
Da muss es Herrn Francois aber den Magen umdrehen, hat er sich doch gerade erst zum Verteidiger der Rassen aufgeschwungen (aber nur der weißen, die ja so fürchterlich diskriminiert wird): "daß sie ein [sic] REICHTUM darstellen, das [sic] es zu schützen gilt."
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