„Please, I can’t breathe“ (deutsch: „Bitte, ich kann nicht mehr atmen“) ist einer der letzten Sätze, die George Floyd gesagt hat, bevor er starb. Der Tod des Afroamerikaners nach einem brutalen Polizeieinsatz (ein Polizist legte sein Knie minutenlang in den Nacken des Verdächtigen) in der US-Stadt Minneapolis hat in den USA am Wochenende erneut zu landesweiten Protesten und Gewalt geführt.
Auch hierzulande ist der Tod des 46-Jährigen ein Thema. Die 1Up-Crew, die immer wieder durch spektakuläre Graffiti-Aktionen auf sich aufmerksam macht, hat einen belgischen Eisenbahnwagen mit dem inzwischen berühmten Satz besprayt, der sich in dieser Woche in Windeseile in das kollektive Gedächtnis einbrannte.
Die belgische Bahn war aber nicht einverstanden mit der illegalen Aktion der Graffitikünstler. „Dieses Graffiti wird so schnell wie möglich entfernt“, zitierte die Zeitung „Het Nieuwsblad“ SNCB-Sprecher Dimitri Temmerman: „Wir können einen Zug, der auf diese Weise beschmiert ist, nicht so herumfahren lassen. Wir werden auch sehen, ob wir die Täter aufspüren können, aber das ist nicht einfach, wenn wir sie nicht auf frischer Tat ertappen können.“ (mv)




Kommentare
.. guter Schriftzug... das was in den USA passiert ist und das nicht zum ersten Mal geht einfach nicht...
"die SNCB reagierte "not amused"" , wie flach ist das denn !!! Für dieses Geschmierie habe ich große Sympathie.
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2 Comments
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