Die frankofonen Sozialisten legen dem „Super-Kernkabinett“, in dem die Regierung Wilmès und die zehn Parteien, die für Sondervollmachten gestimmt haben, vertreten sind, heute eine Reihe von Maßnahmen in Höhe von 37,5 Milliarden Euro auf den Tisch, die auf das Hotel- und Gaststättengewerbe, die Krankenhäuser, die Kultur und die Kaufkraft abzielen, schreibt unsere Schwesterzeitung „Le Soir“ in ihrer Samstagsausgabe.
Paul Magnette erklärte, er habe in den betroffenen Sektoren „umfassend konsultiert“. Darunter seien auch belgische Wirtschaftswissenschaftler, „nicht unbedingt Sozialisten“, gewesen. Der Politiker aus Charleroi habe sich auch von der Arbeit von Gert Peersman (UGent) inspirieren lassen, einem Neo-Keynesianer, der glaubt, dass „eine Geldspritze heute die Steuereinnahmen von morgen schützt, indem sie Unternehmen und Arbeitsplätze rettet“..
Der von Paul Magnette befürwortete „Elektroschock“ schließt die zehn Milliarden Euro ein, die Belgien zu diesem Zeitpunkt bereits zugesagt hat, und sieht auch die „Verlängerung“ der Kurzarbeit bis Ende des Jahres und das Zugangsrecht für Selbständige vor. Kostenpunkt: zwölf Milliarden Euro. Zusammen mit den zehn bereits zugesagten macht das 22 Milliarden Euro.
Die PS fügt etwas mehr als 15 Milliarden Euro hinzu, um das berühmte Paket von 37,59 Milliarden zu schnüren, eine Summe, die laut Magnette notwendig sei, „um einen Schock zu erzeugen“. (belga)

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