Während seit Freitagmittag 48 Menschen in ein Hospital eingewiesen werden mussten, konnten 117 Personen ein solches wieder verlassen. In belgischen Spitälern werden zurzeit 1.324 Personen behandelt – 256 davon benötigen Intensivpflege. Damit sind gegenwärtig rund 14 Prozent der zur Verfügung stehenden Intensivbetten belegt.
Zuletzt wurden in Belgien 43 neue Coronavirus-Todesfälle registriert. Landesweit ist damit die Gesamtzahl auf 9.237 Corona-Opfer gestiegen.
Nach Angaben der Behörden sind in dem Zeitraum zwischen Samstagmittag und Sonntagmittag zudem 282 neue Neuinfektionen bestätigt worden.
„Die Zahlen sehen gut aus“, gab der renommierte Virologe Marc Van Ranst gegenüber dem flämischen Rundfunk zu verstehen. Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen würden sich bislang nicht negativ in der Statistik bemerkbar machen. „Zumindest noch nicht“, so der renommierte Forscher der Katholischen Universität Löwen. Erst in zwei bis drei Wochen werde man wissen, wie sich die Lockerungen der Corona-Beschränkungen auf die Infektionszahlen auswirkten. Der Virologe ruft trotz des kontinuierlichen Rückgangs der Fallzahlen zur Vorsicht auf. „Die Zahlen können sich morgen schon wieder ändern. Schließlich haben wir gerade ein verlängertes Wochenende hinter uns. Da kann die Statistik schon einmal durcheinander geraten.“ (belga/calü)

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