Je nach Alter der Befragten stellt Febelfin verschiedene Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten fest. 41 Prozent haben ihren Studentenjob verloren, sechs Prozent sind vorübergehend arbeitslos (Kurzarbeit), 16 Prozent erhalten weniger Taschengeld von ihren Eltern, und zwölf Prozent müssen ihre Eltern sogar finanziell unterstützen.
Von den befragten Jugendlichen sind 35 Prozent der Meinung, dass die Krise finanzielle Folgen für ihre Eltern hat. Laut Febelfin hat dies Auswirkungen auf den Umfang, in dem Eltern ihre Kinder finanziell unterstützen können. „Etwa 22 Prozent geben an, dass ihre Eltern nicht über die Mittel dafür verfügen. Dieser Prozentsatz steigt mit zunehmendem Alter. Bei den 26- bis 30-Jährigen haben nicht weniger als 34 Prozent der Eltern nicht die Mittel, um finanzielle Unterstützung zu leisten.“
Laut dem Bankenverband spiegeln sich die finanziellen Probleme, mit denen einige junge Menschen derzeit zu kämpfen haben, auch in ihrem Sparverhalten wider. Fast die Hälfte von ihnen (48 %) ist der Meinung, dass sie nicht genug sparen können. Etwa 15 Prozent können überhaupt nichts beiseite legen, fünf Prozent müssen sogar auf ihre Ersparnisse zurückgreifen, um über die Runden kommen. (belga/gz)

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