Zweiter Rettungsplan für Unternehmen

Nach der 50-Milliarden-„Bazooka“, um die Unternehmen durch die Coronakrise zu führen, hat Finanzminister Alexander De Croo (Open VLD) nun einen Plan parat, um das Kapital der Unternehmen auf Kurz zu halten. Das schreibt die Wirtschaftszeitung „De Tijd“. Bei Großnternehmen wie Brussels Airlines liegen Szenarien auf dem Tisch, um staatliches Kapital zu injizieren, aber jetzt geht es um steuerliche Unterstützung. Die Philosophie ist, dass Verluste aufgrund der Coronakrise schneller von den Unternehmensgewinnen abgezogen werden können, sodass die Betriebe vorübergehend weniger Steuern zahlen müssen. Konkret liegt das System „Carry back“ (Verlustabzug) auf dem Tisch. Eine weitere Idee ist die Ausweitung der Tax-Shalter-Regelung, die darauf hinausläuft, dass Unternehmen eine Kapitalspritze erhalten können, mit einer steuerlich günstigen Regelung für die Investoren. Und dann ist da noch die Technik der steuerfreien Rücklagen: die Wiederaufbaureserve. De Croo will zunächst eine politische Einigung über seine Pläne. (gz)

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