Der Virologe Steven Van Gucht, der am Mittwoch in Brüssel die jüngsten Statistiken über die Entwicklung von Covid-19 in Belgien präsentierte, führt den Anstieg auf einen verspäteten „Wochenendeffekt“ zurück. Es seien bis dato einfach nicht alle Fälle vom vergangenen langen Maiwochenende dokumentiert worden. „Ich erwarte aber, dass die Zahlen in den kommenden Tagen wieder sinken werden“, gab der renommierte Virologe zu verstehen.
In Belgien sind infolge der Corona-Pandemie bis dato 8.339 Personen an den Folgen einer Infektion gestorben – 22 davon in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
Nach Angaben der Experten werden zurzeit 2.849 Personen in belgischen Krankenhäusern behandelt – 646 davon benötigen Intensivpflege. In beiden Fällen lasse sich laut Steven Van Gucht seit Tagen ein Rückgang zwischen drei und sieben Prozent feststellen.
Seit Dienstagmittag durften indes auch wieder 290 Patienten ein Krankenhaus verlassen. Damit konnten hierzulande bereits 12.731 Infizierte aus den hiesigen Spitälern entlassen werden, weil sie als geheilt gelten.
Auch die Gesamtzahl der Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben, sei deutlich zurückgegangen. In den letzten 24 Stunden sind laut offiziellen Angaben „nur“ 272 Neuinfektionen registriert worden. (belga)

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