Unterstützt wird Chudoscnik Sunergia bei dieser Produktion von den beiden Medienhäusern Belgischer Rundfunk und GrenzEcho.
Die Produktion des Streaming-Events liegt in den Händen professioneller Ton- und Lichttechniker, die, genauso wie das Künstlernetzwerk, in dieser schwierigen Zeit finanziell nicht hängen gelassen werden sollen. Bei allen Beteiligten handelt es sich um Personen, die ihrer beruflichen Tätigkeit nachkommen. Alle Anwesenden werden selbstverständlich unter Berücksichtigung der Social Distancing-Vorgaben ihrer Arbeit nachgehen.
Gestreamed wird sowohl aus der großen Halle als auch aus dem Kühlraum. Auf der Bühne werden dann Yves Paquet, Grundrauschen und La Jungle stehen.

Yves Paquet
Yves Paquet ist ein ostbelgischer Musiker mit brasilianischen Wurzeln, der beim Major-Label Universal Music Belgium unter Vertrag steht. Nach musikalischen Ausflügen in die belgische Electro-Szene, wo er unter anderem mit The Subs den landesweiten Hit „UFO“ landete, widmet Yves Paquet sich jetzt wieder einem organischeren Sound mit Live-Instrumenten und Indie-Rock-Anleihen. Seine Setlist wird neben zwei brandneuen Songs aus seinem Debütalbum Akustikversionen persönlicher Lieblingshits und ältere Songs enthalten. Er wird von dem Gitarristen Raf Hendrickx begleitet.
La Jungle
Spätestens seit ihrem Auftritt beim Eupen Musik Marathon 2018 dürfte die Fanbase von La Jungle in Ostbelgien massiv gewachsen sein. Die Musik des Duos aus Mons vereint zahlreiche Genres wie Krautrock, Electro, Noise, Metal und Math Rock und ihre Live-Auftritte kommen einem „high intensity workout“ gleich. Als Beweis dafür kann ihr gefilmter Auftritt beim Arte Concert Festival dienen. „Jim und Roxie performen ein hypnotisches Soundgewitter, das immer wieder spontan Blitze schleudert und das sich nicht scheut, an den Rand des Unerforschten zu gehen“, heißt es vonseiten Sunergias. Die beiden paaren gitarrenbasierten Techno mit brachialer Schlagzeugarbeit und glasieren das Ganze mit verspielten Casio Sounds.
Grundrauschen
Grundrauschen – ein bis aufs Wesentliche reduzierter Club-Sound. Elektronisch, Technoid, Tanzbar. Drums, Bass, Sounds. Hier und da flackert ein Vocal-Schnipsel oder eine Hookline auf, die nur kurz für minimale Abwechslung sorgen. Die Details machen den Unterschied. Wer sich drauf einlässt, taucht in ein ganzes Meer an fein programmierten Drum-Machines und endlos analogen Synth-Schleifen. Performt von drei Musikern, die in verschiedenen Konstellationen auf der Bühne zwangsläufig ein gemeinsames Musikverständnis entwickelt haben und nun in aller Ruhe auf die eigenen Stärken setzten. Grundrauschen sind weniger eine Band, die ihre Tracks in Perfektion wiedergibt, als mehr ein „Drei-Mann-DJ-Team“ an Live-Instrumenten. (red)


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