Diskussion um Lockerungen: Claudia Niessen sorgt sich um Wohl der Kinder

<p>Claudia Niessen</p>
Claudia Niessen | Foto: David Hagemann

In einem emotionalen Facebook-Post schreibt Niessen, dass ihr „persönlich bei den ganzen Diskussionen eine Gruppe fehlt, die nicht gehört wird! die FAMILIEN. Die KINDER....“

Familie und Kind zu sein sei weit mehr als nur der Zugang zum Unterricht oder zu Unterrichtsmaterial. Ferne habe sie das Gefühl, das Leben um die Menschen herum werde hochgefahren, aber im Zusammenhang mit Kindern werde immer von einem „Risiko“ gesprochen. Sie seien Träger, viele Kinder auf einmal „Virenschleudern“. Dabei verstehe sie nicht, weshalb es nicht möglich ist, Kinder in Kleingruppen aufzuteilen und zu betreuen?

Weiter schreibt die Eupener Bürgermeisterin: „Mit dem jetzigen Vorgehen schafft man für mich ein Ungleichgewicht, zwischen Familien, die ihren Kindern Unterstützung geben können und anderen, die aus vielen unterschiedlichen Gründen nicht diese Möglichkeiten haben. Es geht NICHT nur um Lerninhalte, es geht um ENTFALTUNG... Wie die Familien das in den nächsten Wochen bei einem mehr an Arbeit und ohne Betreuung gewährleisten sollen erschliesst sich mir nicht... Weder ab dem 18 Mai noch dem 8 Juni noch in den Sommermonaten, die folgen...“ (mv)

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