Greenpeace und YFC protestieren virtuell in Brüssel

<p>Ein Greenpeace-Aktivist vor dem Hologramm in Brüssel</p>
Ein Greenpeace-Aktivist vor dem Hologramm in Brüssel | Foto: belga

Am Donnerstagabend ab 21.30 Uhr forderten die Aktivisten mit einem „Hologrammmarsch“ vor dem Gebäude des Europäischen Rates in Brüssel und erneut um 22.45 Uhr vor der föderalen Abgeordnetenkammer eine ökologische und faire Politik nach der Coronakrise. Die Polizei war vor Ort, griff aber nicht ein.

Diese virtuelle Alternative zu den klassischen Demonstrationen ermöglichte die Einhaltung der strengen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19. „Wir werden zu Hause bleiben, aber wir werden nicht schweigen“, erklärte Toon Lambrecht, Sprecher von Youth for Climate: „Wir können jetzt nicht auf die Straße gehen, aber am Vorabend des weltweiten Streiks wollen wir, dass unsere Stimme gehört wird. Wir fordern, dass die Politiker den Wissenschaftlern zuhören, ob es nun um Covid-19 oder das Klima geht.“

Das Filmmaterial zeigte Videos von früheren Jugendklimaprotesten und die Hologramme von Lena Baguet, Vertreterin von Youth for Climate, und Greenpeace-Sprecherin Juliette Boulet, die einige Minuten lang gezeigt wurden. Letztere erklärte, dass man „jetzt in die Gesundheitsfürsorge und soziale Gerechtigkeit, in Klimapolitik und Natur investieren muss, und nicht in umweltverschmutzende Unternehmen. Menschen und der Planet sind wichtiger als Profit“.

Youth for Climate organisiert außerdem eine Online-Veranstaltung über den Telekonferenzdienst Zoom am Freitag und ein Webseminar mit den Klimawissenschaftlern Jean-Pascal van Ypersele und Sara Vicca. (belga)

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