Wir sollen „weiter möglichst hart arbeiten“

<p>Pierre Wunsch. Foto: belga</p>
Pierre Wunsch. Foto: belga

In einem Gespräch mit der Zeitung „De Morgen“: „Ich weiß, es widerspricht etwas der Botschaft 'Bleib zu Hause'. Aber wir müssen diese Gesundheitskrise mit unserer Wirtschaft in Einklang bringen". Wunsch warnt auch vor einem starken Anstieg der Prämien und Leistungen sowohl für Personen, die vorübergehend arbeitslos sind, als auch für diejenigen, die arbeiten. „Wir dürfen den Menschen keine Anreize geben, damit sie zu Hause bleiben. Menschen, die ein Gehalt beziehen, brauchen keine Zulagen.“

Für den Nationalbankchef besteht die Priorität in den kommenden Tagen darin, eine gute Balance zwischen der Gesundheitskrise und der so gut wie möglichen Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Aktivität zu finden. „Man schätzt, dass heute 30 bis 40% der belgischen Wirtschaft gelähmt sind. Wenn wir nicht aufpassen, laufen wir Gefahr, dass unsere gesamte Wirtschaft zusammenbricht, weil es kein Personal mehr gibt. Wunsch findet, dass Kurzarbeit in einer ersten Phase angewiesen ist. „Aber wir müssen weiter denken. Wir müssen jetzt vielleicht eine Zwischenlösung für einige Leute finden, die zwischen ein paar Tagen Arbeit und einer Pause an den anderen Tagen liegen. Dies wird in den kommenden Wochen eine der Prioritäten sein. Schon jetzt gibt es Unternehmen, die arbeiten könnten, aber mit einem Personalmangel konfrontiert sind.“ (belga)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment