„Aktuell werden acht Patienten auf der Coronastation behandelt, darunter drei Verdachtsfälle. Ein weiterer Corona-Patient befindet sich auf der Intensivstation“, bestätigt Krankenhausdirektor René Jost auf GrenzEcho-Nachfrage.
Eine verlässliche Aussage zum Zustand der Patienten kann der Krankenhausdirektor nicht treffen. „Wenn es den Patienten dem Anschein nach besser geht, heißt das nicht, dass sie die Krankheit tatsächlich überwunden haben. Wir haben schon häufiger beobachtet, dass sich Patienten zunächst auf dem Weg der Besserung befinden, sich ihr Zustand dann aber wieder verschlechtert“, erklärt Jost. Demnach gelte es, eine Dauer von etwa zwei Wochen abzuwarten. „Insofern es sich nicht um einen sehr schweren Fall handelt, haben die meisten Patienten die Krankheit dann überwunden.“
Generell sei die Zahl der Infektionen gestiegen. „Noch vor einer Woche haben wir einen bis zwei Patienten pro Tag positiv auf das Virus getestet. Inzwischen sind es im Schnitt fünf bis sechs Patienten“, bedauert Jost. Allerdings können sich die meisten davon zu Hause auskurieren.
Grundsätzlich werden nur noch Patienten auf das Virus getestet, die aufgrund der Schlimme ihrer Symptome stationär behandelt werden müssen.
Ob die verschärften Maßnahmen, die der Nationale Sicherheitsrat vor einer Woche ausgerufen hat, in den kommenden Tagen Wirkung zeigen und sich hoffentlich in sinkenden Patientenzahlen widerspiegeln werden, dazu vermag Jost keine Prognose abzugeben.
Die lange Wartezeit auf Testergebnisse sei nach wie vor ein großes Problem. Rund 42 Stunden dauert es im Durchschnitt bis ein Laborbefund vorliegt. (sue)

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