In der chirurgischen Abteilung auf der ersten Etage wurde eine Isolierstation mit 25 Betten (ausbaubar auf 32 Betten) für Corona-Patienten eingerichtet. Einer der drei in der Klinik vorhandenen OP-Räume wird weiterhin für Notfälle zur Verfügung stehen, so dass die Akutversorgung sämtlicher Patienten zu jederzeit gewährleistet bleibt.
Der Aufwachraum des OP-Bereichs wurde in eine Station für die sogenannte „middle care“-Versorgung von Patienten mit mittelschweren Covid-19-Symptomen umfunktioniert. In der Intensivstation sind sechs isolierte Behandlungseinheiten vorhanden.
„Alle nicht dringenden chirurgischen Eingriffe werden seit einer Woche verschoben und intensivtaugliche Ärzte, so u. a. Anästhesisten, Intensivmediziner und Notärzte, werden mit in die Intensivversorgung der Corona-Patienten eingebunden“, erklärte der ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Erik Hahnloser, am Freitagmittag bei einem Pressetermin.
Am Donnerstagabend hätten sich bei einem Informationsabend in der Klinik zudem erfreulicherweise acht Hausärzte aus der Eifel spontan bereit erklärt, den sogenannten Pré-Triage der mutmaßlichen Corona-Patienten, also deren Vorsortierung, zu unterstützen. Für diese Zwecke war in der vergangenen Woche ein Zelt vor der Notaufnahme errichtet worden, das mittlerweile voll funktionsfähig ist.
Aktuell werden in der Klinik St. Josef zehn Corona-Patienten betreut. Bei einem von ihnen fiel der Labortest positiv aus. Die Person muss beatmet werden. „Die anderen sind dringende Verdachtsfälle, jedoch steht der Labortest noch aus“, so Dr. Hahnloser. In St.Vith rechnet man in den kommenden Tagen mit einem starken Anstieg der Fallzahlen. (arco)

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